Das Universum und Ich

Ich sehe mich. Wie ich im Bett sitze und zum Fenster hinaus schaue, so wie ich es oft tue. Meistens auch im Liegen. Dann sehe ich die schwarze Nacht. Der Himmel ist dunkel und vereinzelte Sterne blinken dort. Sie blinken zu mir herein, und je nach dem, wie der Stand ist, seh‘ ich ganz genau zwei Sterne in einem gewissen Abstand nebeneinander. Eins scheint von der linken Fensterecke herein, das andere von der rechten Fensterecke. Lange schaue ich dem Funkeln zu, und dann wandern sie Stück für Stück weiter. Eins verschwindet. Ich rücke ein wenig, und sehe wieder beide. Und wie ich so lange lange schaue, sehe ich über diese zwei, noch mal zwei, kaum sichtbar, im geringeren Abstand nebeneinander leuchten, aber ich kann ganz vage ihr Funkeln sehen.
Später, die Erde dreht sich immerzu weiter, leuchtet ein viel größerer Stern auf, sehr groß und hell und der funkelt und blitzt und strahlt. Der sticht aus allen anderen heraus, aber dann werden meine Augen schwer und schlafe ein.

Universum

Ich sehe mich da schlafen und das große weite Universum über mir. So groß, weit und schwarz.
Ich stelle mir vor, ich könnte fliegen. Ich fliege wie ein Astronaut, aber ohne diesen Anzug, mit ausgebreiteten Armen durch das weite Weltall. Ich kann fliegen und fliegen, unendlich weit fliegen, ich komme niemals ans Ende.
Weicht es von mir? Oder ist das Universum wirklich so weit? Ich will die äußere Membran berühren in der wir gefangen sind. Aber da kommt keine. Würde ich die Hülle des Universum fühlen können? Könnte man da hindurch fliegen?
Wenn ja, was käme dann? Die große Helligkeit?
Das Negativ unseres Kosmos‘?
Ich liege da in meinem Bett und komme mir so winzig vor. Kleiner als eine Ameise, so klein wie eine Milbe. Für das Universum überhaupt nicht sichtbar.
Sind wir ein Teil von einem Ganzen? Oder ein Teil von einem anderen Teil, dass wiederum von einem Teil ist, was alles zusammen das Ganze ergibt?
Wir sind ein Glied einer endlos langen Kette, die sich schließt zu einem Kreis.
Ein Anfang und ein Ende.
Woher kommt der Anfang? Woher kommt das Universum? Konnte das wirklich aus dem Nichts entstehen? Was war vorher gewesen? Ein anderes Universum, das implodiert ist, explodiert ist?
War das Licht der Anfang? Ein kleiner Funke, so klein wie eine Milbe, noch kleiner, wie ein Atom, oder kleiner als ein Atom? War das der Anfang?
Aber woher kam das Licht, doch nicht einfach so?
Wenn es Gott gibt, wer hat Gott erschaffen? Er sich selbst? Wie konnte er sich selbst erschaffen, wenn es ihn nicht gab? Oder ist Gott das Licht, welches wir nur diesen Namen vergeben haben?
Ich bin unendlich klein in dieser unendlichen Weite. Wie eine Milbe, die versucht, die Welt zu erforschen. Die Welt ist zu groß für sie. Sie kann es niemals schaffen, diese jemals zu umrunden und wird sich fragen, was kommt da hinten am Ende des Horizont, dort, wo sie nie hin gelangen kann.
Die Milbe sieht auch den Himmel nicht, und wird sich fragen, was kommt da oben, was ist dahinter?
Sie wird niemals eine Antwort auf ihre Fragen bekommen, denn unsere Welt ist für sie unendlich, wie für uns Menschen das Universum.
Ich fragte mich eine Zeit lang, lange vor Cern, lange bevor ich je davon hörte oder ahnte, dass es so etwas geben könnte, warum man denn nicht ein Experiment starte? Eine Kapsel oder große Kugel, in der man Bedingungen schaffen könnte, die im All herrschen; Luftleer ein großes Nichts. Und dann lässt man den Urknall erzeugen.
Aber siehe da, Cern hats getan.
Was ist, wenn wir selbst ein Teil eines Experiments sind? Eingeschlossen in einer gigantischen Kapsel, erzeugt aus einem künstlichen Urknall. Unsere Erschaffer, erstaunt, das eine Erde entstand, wie die ihrer und sogar Leben. Wir!
Nun können sie das Experiment nicht abbrechen, nicht zerstören oder einfach aufhören, dass wäre das Ende unserer Leben.
Wenn sie uns in ihr Leben holen würden, wären wir nur eine Milbe auf deren ihrer Haut, oder noch viel kleiner.
Wir würden gar nicht bemerken, wenn wir über solch einen gigantischen Menschenkörper krabbeln würden. Wir sind wie eine Bakterie oder ein Virus.
Vielleicht ist das Universum ein riesengroßes Tier? Und wir nur ein Teil von dem? Schwirren durch seine Blutbahn oder Nervenbahn?
Es könnte auch alles eine große Illusion sein. Ein großes Bildband, was wir durch Gedankenkraft erzeugen, und wir nur Seelen sind, die durch einen luftleeren Raum schwirren. Wir erzeugen mit unseren Gedanken und Sinne Lichter, Farben, Raum, Zeit, Materie, Stimme, Musik und Gefühle. Wir haben vielleicht zu viel davon erzeugt, und können nun aus dem festen Zustand uns nicht lösen, haben den Beginn aller Zeiten in uns vergessen, nur der Tod bringt uns die Wahrheit, ob wir danach wieder aufwachen oder den ewigen schwarzen dunklen Schlaf des Vergessens schlafen, wo wir nichts mehr wissen, nicht wissen, dass es uns gab, jemals gegeben hat, geboren wurden, gelebt haben, geliebt haben, geweint haben und gestorben sind.
Wäre dann alles umsonst gewesen? Wäre alles umsonst gewesen, wenn danach nur noch NICHTS ist?
Woher kommen wir, wohin gehen wir, wie groß ist das Universum, gibt es ein dahinter? Fragen, die keiner wirklich exakt beantworten kann, nur wir selber, wenn wir einfach in uns horchen, und an das glauben, was sich richtig anfühlt.
Der eine so, der andere so.

Geschrieben am 18.04.2010 in einem anderem Universum

Advertisements

Gib niemals auf !

Das Leben hat viele Türen, wenn eine zuschlägt, geht eine andere wieder auf, und wer nicht aufgibt, erreicht sein Ziel. Nur wer liegen bleibt, hat verloren.
Krieger des Lichts, von Paul Coelho, das Handbuch, kann einem vieles mitgeben auf dem Weg des Lebens, unter anderem mein Video, was ich zusammengestellt habe,aus Bildern und Musik und einem Auszug aus dem Handbuch des Krieger des Lichts.

Und wenn ich an einem Punkt komme, wo ich nicht weiter weißt, dann lese ich die Worte, und dann weiß ich, es geht weiter, ich schaffe das!

Der Flötenspieler von Amazonien

Es gibt einen Menschen, der kann wundervoll Querflöte spielen. Seine Klänge, die er in dieses silberne Stäbchen pustet, umschweben einen und ziehen dich mit auf den Linien mit den Noten davon.

Und nicht nur das, denn wenn man nicht nur mit der Musik im Einklang ist, sondern auch mit der Natur, dann ist man darin gefangen. Wohlig gefangen.

Umgeben von Grün, dem Duft des Regenwaldes, des braunen Erdboden, den Tieren, die darin wohnen, den Geräuschen, die der Urwald beherbergt. Und dann kommen die Klänge der Querflöte hinzu, die einem völlig in den Bann ziehen, wie die Töne in den Weiten des dunkelgrünen Waldes verhallen und einen fort tragen, dass man nie mehr hinaus möchte.

Wunderbar, vom lieben Fin!

http://finbarsgift.wordpress.com/

 

Edit: Und was ich noch erwähnen muss, im Video der Text ist von Fin selber erfasst, seinem Hirn entsprungen und die Flötenmelodie von ihm selbst gespielt. Außer am Ende das Klavierstück ist von Scaletti. Ich hab das alles nur zu einem Video zusammen getragen.

Zum Träumen schön

Manchmal tut es gut im Alltag abschalten zu können, alles zurück lassen, zurück lehnen, Augen schließen und träumen. Mit Musik geht das am Besten.
Vielleicht hier?

Und winke meinem nackten Freund Fred vom Jupiter zu, der gerade auf seinem Flitzertöff umhertöff in den Weiten seines Kosmos. 😉 Derjenige weiß schon, wen ich meine. *lach* und *wink*

Fire Dream – Ein Filmchen zum Geburtstag

Zum Geburtstag für einen guten und allerbesten Freund.
Ein Filmchen zusammengestellt aus seinen eigenen Feuerbilderchen. Hab aber zwei drei Bilderchen dazukreiert.
Alles schön mit Musik untermalt, zum träumen.
Ich hoffe es gefällt dem Geburtstagskind und vielen anderen natürlich auch. 😀
Und wenn er mag, kann er sich gerne hier „outen“ 😉

Fire Dream from Yccin3 on Vimeo.