Da träumt sogar der Hund

Letzten Montag, als ich auf Arbeit unterwegs war, inspiziere ich zwischen meinen Kundinnen im Bus immer mal meine Emails. Und da las ich im Sendungsverlauf, dass mein großes Paket angekommen war. Ich saß dermaßen auf heißen Kohlen, dass ich es kaum erwarten konnte, nach Hause zu kommen.

Zu Hause endlich am sehr späten Nachmittag, sah ich mit Begeisterung die Kiste im Flur stehen. Feierlich schob ich die ins Wohnzimmer. Erst aß ich etwas, weil ich so Hunger hatte und den Nervenkitzel hinauszögerte. Dann, aber dann, öffnete ich das Paket. Alles war doppelt und dreifach verpackt und in Folie gepackt. Mühselig kämpfte ich mich durch, bis ich mit voller Freude meine Handpan in den Händen hielt. Sogar mein Hund war neugierig und schaute mir zu, was ich denn da zu Tage beförderte. Erst war er erschrocken und rannte aus dem Wohnzimmer. 😂 Ein riesiges Teil hielt ich, so dass ich schon kurz zweifelte, ob ich kleine Person überhaupt damit zurechtkommen werde.

Ich stellte mir alles zurecht und tippte vorsichtig in der Mitte auf das Ding. Fantastisch 🤩! Ich tippte auf alle Tonfelder. Natürlich klang das am Anfang nicht so gut. Es klatschte und patschte eher. Aber da ich schon wusste, wie man draufschlägt, übte ich gleich, was mir zum Teil dann auch gelang, einige schöne Töne zu erzeugen. Dann geschah gleich noch ein Missgeschick, dass mir die Handpan vom Handpanhocker rutschte. Bong! 😅 Nix passiert, ist heile geblieben. 😂

Ich improvisierte dann drauf los und hatte direkt Spaß, dass die Zeit nur so an mir vorbeiflog, bis der Hund dann um mich tänzelte, weil er raus musste. Aber zuvor hatte er friedlich in seinem Körbchen gelegen und mir entspannt zugehört. Denn er hatte erkannt, dass er vor diesem riesigen ufoähnlichem Stahlgewölbe keine Angst haben muss.

Meine ersten Handpanklänge