Vom Zauber zweier Musen…

…wurde ich geküsst.

Ich las dieses wunderbare Gedicht bei Fin , geschrieben von ihm und Bruni.

So schön vom Zauber der Nacht, vom seidenen Licht des Mondes umwoben, ließ ich mich von einer Macht treiben, die dieses Video erschufen. Mit Musik untermalt, von meinem Lieblingspianisten Ludovico. Lasst euch für für 1 Minute und 29 Sekunden verzaubern.

 

 

 

 

Ich betrachte mich selbst und meinen größten Feind

Der liebe Herr Fin hat mich wieder an jemanden erinnert, worüber ich anfing nachzudenken und prompt steht er auch schon neben mir. 

Mit erhobenem Zeigefinger, leicht verschmitzt, dennoch mit einem etwas strengen Blick. 

MARC AUREL! 

„Arbeite beständig, betrachte die Arbeit wie eine Plage, und wünsche dir dafür weder Lob noch Teilnahme. Das allgemeine Wohl ist es, das du zu wünschen hast.“

Okay, dass muss ich erst mal sacken lassen… Wie?! Eine Plage? Frage ich. Natürlich, die nicht endende Wäsche. Das ist wahrlich eine Plage. -Da sah er mich wieder sehr streng an und sagte:Lies den letzten Satz nochmal genau durch. – Ach ja, gut, du hast recht. Frische, duftende Wäsche für die ganze Familie. 

„Den wirklichen Wert eines Menschen mißt man an der Arbeit, der er nachgeht.“

So so! Und was ist mein Wert? Darüber habe ich noch nicht nachgedacht. -Dann tu das jetzt. Du hast den ganzen Tag Zeit, sagt er und lächelt. Denn du bist sehr viel Wert. Sieh in dich hinein, mein Mädchen. 

Mädchen? Wundere ich mich. Er nickt und sagt aber nichts dazu. Hm…

 „Das Leben eines Menschen ist das, was seine Gedanken daraus machen.“

Ich weiß, meine komischen Gedanken bremsen mich oft aus. – Sieh ganz tief in dir hinein. Mach dich nicht so klein. 

„Die Seele hat die Farbe deiner Gedanken“
Ah ja, diesen Spruch kenne ich zu gut. Und jetzt? Er wirft mir noch einen Spruch an den Kopf :

„Denke daran, daß das, was dich wie an unsichtbaren Fäden hin- und herzieht, in deinem Inneren verborgen ist.“

Na super! Jetzt kann ich den ganzen Tag grübeln. – Nein, grüble nicht. Lass die Worte langsam in dir sacken, nichts ändert sich von heute auf morgen. 

Und schon macht er sich schon wieder auf dem Weg. Winkt mir zu und ruft:

„Dein größter Feind ist die Angst. Die bremst dich in deinem Leben aus!“ 

Dieses Zitat habe ich noch nie gelesen, rufe ich zurück, aber da war er schon weg. 

Er hat recht, ich sollte meine verdammte Angst besiegen, um im Leben weiter zu kommen und mich nicht über alles zermürben, dass ich das sowieso nicht schaffe oder kann. 

Mir fällt ein, dass mein Chef (vielleicht ist der Aurel kurz in ihn gefahren) sagte:

„Machen Sie sich nicht kleiner als Sie sind.“

Und plötzlich lunst Herr Aurel noch einmal schnell herein und ruft: Was ich noch vergessen habe:

„Richte dich nicht ein, als solltest du hundert Jahre alt werden. Denn wie nahe ist vielleicht dein Ende! Aber solange du lebst, solange es in deiner Macht steht – sei gut!“

Ich bin gut, rufe ich zurück. Und ja, ich werde 100! Das hab ich schon als Kind immer gesagt: Ich werde Einhundert Jahre alt! Fröhlich sitzend im Schaukelstuhl und lauter Enkel tanzen um mich herum.

Lachend verschwindet Marc Aurel endgültig.

Der Flötenspieler von Amazonien

Es gibt einen Menschen, der kann wundervoll Querflöte spielen. Seine Klänge, die er in dieses silberne Stäbchen pustet, umschweben einen und ziehen dich mit auf den Linien mit den Noten davon.

Und nicht nur das, denn wenn man nicht nur mit der Musik im Einklang ist, sondern auch mit der Natur, dann ist man darin gefangen. Wohlig gefangen.

Umgeben von Grün, dem Duft des Regenwaldes, des braunen Erdboden, den Tieren, die darin wohnen, den Geräuschen, die der Urwald beherbergt. Und dann kommen die Klänge der Querflöte hinzu, die einem völlig in den Bann ziehen, wie die Töne in den Weiten des dunkelgrünen Waldes verhallen und einen fort tragen, dass man nie mehr hinaus möchte.

Wunderbar, vom lieben Fin!

http://finbarsgift.wordpress.com/

 

Edit: Und was ich noch erwähnen muss, im Video der Text ist von Fin selber erfasst, seinem Hirn entsprungen und die Flötenmelodie von ihm selbst gespielt. Außer am Ende das Klavierstück ist von Scaletti. Ich hab das alles nur zu einem Video zusammen getragen.