Weihnachtsgeschichte 2019 – Abschlußepisode Teil 3 – ENDE (inkl. Audioversion)

Und nun kommt unser Abschluss. Wünsche allen ein besinnliches Weihnachtsfest.
Zur Vorherigen Episode 👉🏼 https://wirwarenallemalbeiblogde.wordpress.com/2019/12/23/weihnachtsgeschichte-2019-abschlussepisode-teil-2-inkl-audioversion/

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Das Schneewunder

Abschlussepisode von allen Autoren – Teil 3

„Ich wusste, dass etwas nicht stimmt!“ rief nun Odio verzweifelt. Sofort brachen alle auf. Die Eulen flogen mit dem Rabitum voraus, träufelten den Weg frei, und der Schlitten fuhr im halsbrecherischen Tempo wieder hinab ins Tal zum Nachbardorf.

Sie wichen tiefhängenden Ästen und Zweigen aus und wären beinahe mit einem Baumstamm kollidiert. Endlich bremsten sie unten im Tal am Rande des Dorfes. Versteckt hinter einer Anhöhe setzten Rofibald und die zwei Helferwichtel die drei ab.

„Ab hier müsst ihr es allein weiter schaffen. Wir müssen den Schlitten zurückbringen und haben auch noch viel Arbeit vor uns.“. Damit rauschten sie ab und verschwanden im Wald. Heinrich, Josef und Odio stapften auf dem freigelegten Weg über die Anhöhe. In diesem Moment brach die Wolkendecke auf, der Himmel erstrahlte in einem wunderschönen Blau, und die Sonne schickte ihre Strahlen hinunter. Der Schnee ringsum glitzerte…

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Ach du Schei😶😶e !!!!

Jetzt ist es passiert!!!! Der Baum brennt 🔥🎄.

Aber nicht bei uns. Dieses Mal stelle ich keinen Baum auf. Weihnachtlich ist es geschmückt, nicht zu viel, denn weniger ist auch mehr.

Bis 12 Uhr muss ich noch arbeiten, noch einen klitzekleinen Einkauf. Nix wie Heim, was schönes kochen, Wams vollschlagen, was trinken 🍷, dann chillen. Zwei Tage frei. Verschnaufpause vorm Alltag.

Und hier zum Einstimmen 🎵, vielleicht kommt ja das weihnachtliche Gefühl irgendwie doch noch hoch, was die Meisten immer mehr verlieren:

Bryan Adams

Und nachher kommt die allerallerletzte Episode unserer Weihnachtsgeschichte. Dann ist Sense, aus, Schluss, vorbei. Bis nächstes Weihnachten.

Feiert schön. 🤗🎄🎁

Die meisten Leute feiern Weihnachten, weil die meisten Leute Weihnachten feiern. (Kurt Tucholsky)

Freund und Helfer mal anders

Heute musste ich lange arbeiten. Auf dem Heimweg kleinen Einkauf. Nach Hause gewetzt. Waschmaschine, Spülmaschine, Küche in Ordnung gebracht, Trolley geschnappt, weil ich nochmal einkaufen musste. Getränke! Der Hunger meldete sich auch inzwischen. Also warf ich mir schnell einen Hildegardkeks ein. Nix wie los.

Körper unter Strom, Kopf voller Stress, laufe die Straße entlang zum Supermarkt….im Schein eines Gegenlichtes sah ich zwei Weihnachtsmützen. Ziemlich große Männer, beide mit Handy und machten belustigt Selfies. Ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen. Es waren zwei Polizisten, die mir auch belustigt zulächelten.

Ein Lichtblick im vollbepackten Arbeitstag.

Weihnachtsgeschichte 2019 – Abschlußepisode Teil 2 (inkl. Audioversion)

So langsam, aber sicher, geht das Ganze nun wirklich dem Ende zu. ABER HALT! STOP! Nein, noch nicht ganz. Jetzt wird es wirklich spannend. Wo ist Martha? Jetzt, wo es sich alles aufgelöst hat, ist sie weg.
Morgen an Heiligabend werdet ihr das Ende erfahren.

👉🏼 1.Teil der Abschlussepisode

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Das Schneewunder

Abschlussepisode von allen Autoren – Teil 2

Odio Nix hatte in der Nacht kaum geschlafen. Immer wieder lief er verzweifelt vor sich hin schimpfend ans Fenster und schlug mit den Worten: „Diese leidige weiße Pest!“ mehrmals mit seiner kleinen Faust auf die Fensterbank. Er war wütend und sehr besorgt zugleich, denn er hatte das Gefühl, dass ihm die Zeit davonlief. Doch was sollte er tun? Schon drei Mal hatte er versucht, seine Haustür zu öffnen. Jedes Mal hatte er sie schnell wieder geschlossen, weil der Schnee so hoch vor seinem Türchen lag, dass bei jedem Öffnen ein großes Häufchen in seine Behausung eindrang.
Natürlich brodelte der Gedanke in seinem Kopf, sich mit Hilfe des Rabitums einen Weg zu schaffen, aber es würde nicht reichen, um diese Schneeberge zu bezwingen und es durch den ganzen Wald zu schaffen. Beim vierten Versuch, die Tür zu öffnen, setzte er es dann…

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Jesus, eine erfundene Geschichte

Pixabay

Wäre Jesus nicht geboren, gäbe es kein Weihnachten. Was wäre dann? Wie alt wäre Jesus heute? 2019 Jahre plus diese widersprüchlichen Zeitrechnungen.

Er wurde im kalten Winter in einem Stall geboren, vielleicht sogar im Sommer, man weiß es nicht. Sterben musste er qualvoll ans Kreuz genagelt, gepiesackt und blutend mit einer Dornenkrone auf seinem Haupte gedrückt.

Vielleicht alles eine große Inszenierung?

Jahrtausende Überlieferungen, immer weitererzählt, wie bei einer stillen Post, hinzugedichtet, weggelassen, geändert, neu aufgeschrieben, alles voller Widersprüche, und niemand weiß, was nun wahr ist an der Geschichte.

Aber egal! Ja, es ist völlig egal, ob Jesus nur erfunden wurde, oder er wirklich gelebt hat, und am Ende sich dem Martyrium ausgesetzt hat, um sich selbst zu kasteien. Leid und Schmerz erfahren hat, um uns Menschen aufzurütteln. Über Tausende von Jahren werden wir immer wieder aufgerüttelt. Eine so uralte Geschichte, an die sich bis heute jeder klammert.

Wenn man mal überlegt, all die Menschen, die der Geschichte ihre eigene Würze beimischten, wieso haben sie das getan? Und wurde die Geschichte um Jesus grausamer oder unschöner? Nein, nur verworren, aber sie wurde ausgeschmückt mit dem Ziel der Nächstenliebe.

Bis heute hält sich jeder daran, wenigsten einmal im Jahr näher zusammenzurücken, einander zu denken, jedem von sich etwas zu geben, ein kleines Geschenk, ein Stück Leben und Liebe und Licht. Den Armen etwas zu geben, den Schwachen zu helfen, jeder der Hilfe benötigt, man ist für alle da. Jeder wacht nun einmal im Jahr auf, um etwas zu geben, an Dinge zu denken, die im Alltag untergehen. Alles Böse wird vergraben und man hat sich einfach nur lieb.

Das ist es, was weitergeben wurde. Nicht zu vergessen, was Nächstenliebe ist. Egal ob Jesus jemals gelebt hat oder nicht, oder irgendjemand diese Geschichte erfand. Die hatte einfach nur einen einzigen Grund.

Und selbst in den nächsten weiteren Tausend Jahren, wird der letzte Mensch auf Erden einmal im Jahr ein Bäumchen aufstellen und ein Lichtlein anzünden, auch wenn er nicht weiß, ob Jesus jemals existiert hat. Eine uralte Tradition, die bis zum letzten Atemzug unserer Erde wohl bestehen bleiben wird.

Meine Gedanken so dahin gedacht