Wenn ich jetzt in die Pfütze springe…

…bin ich dann weg. Verschwunden ins Universum. 

Das Universum in der Pfütze

Eines Tages erwachte eine Pfütze mit Bewusstsein und dachte: „Das ist aber eine interessante Welt in der ich mich befinde. Sie passt genau zu mir. Ich meine, dieses Loch in dem ich mich befinde. In der Tat passe ich so perfekt hinein, es muss genau für mich geschaffen worden sein.“

Es war so eine großartige Idee, dass die Pfütze in den wärmenden Sonnenstrahlen nicht aufhören konnte, von ihrem perfekten Universum fasziniert zu sein. Doch langsam schrumpft die Pfütze in der Sonne, und wurde kleiner, immer kleiner. Der Moment, in dem sie vollends verdunstete, kam für sie völlig unerwartet. 

Douglas Adams

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…und das Leben ein ewiger Kreis… 

Bild und Text von Töchterchen

Sieh‘ hoch zu den Sternen. Die großen Könige der Vergangenheit sehen von dort auf uns herab.“

 „Wirklich?“

„Ja..Und wenn du dich einsam fühlst, denk‘ immer daran, daß diese Könige dir den Weg weisen werden…Und ich auch.“  Aus König der Löwen 

Vor ein paar Wochen waren wir in Hamburg und haben uns das Musical angesehen. Es war absolut traumhaft schön. Und überhaupt, es war für uns alle das erste Musical, das wir uns angesehen hatten. Da wurde so wunderschön gesungen und der Dirigent unten in der Mitte, war auch der absolute Highlight. Wie er seine Taktstöcke umherschwang und seine Mimik mitfieberte, sein ganzer Körper vibrierte mit in den Takten der Musik. Und der tosende Applaus danach. Ein grandioses Erlebnis!

Und dieses Lied mag ich sehr, da geht immer wieder mein Herz auf: 

Der ewige Kreis 

Nan ts’ngonya ma bakithi baba

Sithi hu ingonya ma

Ingonyama negwebo

Hi babo gonya mababa
Nan ts’ngonya ma bakithi baba
Sithi hu ingonya ma

Ingonyama negwebor

Hey khuzanibo bheki yagelela
Si sithi hu ingonya ma

ngonyama,ngonyama,ngonyama,ngonyama.

Ingonyama,nengwenamabala


Von Geburt an beginnt das Erlebnis

Wenn wir uns zur Sonne drehn,

Es gibt mehr zu sehn,als man je sehen kann,

mehr zu tun,so viel mehr zu verstehn

Das Leben hier ist ein Wunder

Alles neu,alles endlos und weit

Und die Sonne zieht leis,

ihren goldenen Kreis

führt groß und klein in die Ewigkeit

Und im ewigen Kreis

dreht sich unser Leben,

dem Gesetz der Natur

sind wir geweiht

Wir sind alle Teil

dieses Universums

und das Leben

ein ewiger Kreis.


Ingonyama nengw’enamabala
Khosi

Bayede.Ndabe zitha.Nkhosi yama
Siya bongababa.Bayede

Mkokeli we sizwe.Ndabe zitha.

Wena we zulu.Siya bongababa.

Awu siyabonga baba.

Kwath‘ uma‘ ufika kwakhal’umhlaba

Kwath‘ uma‘ ufika kwakhal‘ umuntu

Siyabonga baba bayede……….

Ausschnitte: 

Ein Wochenende… 

…mit Gott. 

Jou, den würde ich auch gerne mal mit ihm verbringen. Zumal ich eines Nachts um Gottes Haus herumgeflogen war. Was heißt Haus! Es war ja kein Haus in diesem Sinne. Ich konnte es ja nicht mal sehen. Ich flog durch das Universum und fand es einfach so. Da war in der Schwärze eine Schwärze, Dunkelheit verband sich mit der Dunkelheit, und dort flog ich rundherum. Aber Gott hat mich nicht eingelassen. Ich fand den Eingang nicht. Warum auch immer? Ich war wohl noch nicht soweit. Enttäuscht war ich aufgewacht. 

In einer anderen Nacht träumte ich, wie ein kleiner Mann, so groß wie ich, schwarze Haare, dunkler Schnauzbart, mich zu einem Steg führte. Dort legten wir uns hin und starrten in den Sternenhimmel. Wie eine dunkle Scheibe mit vielen blinkenden Pünktchen breitete sich das Universum über mich aus und begann sich zu drehen, bis es mir fast schwindlig wurde. Und dennoch war es so schön und unglaublich. 

Und als ich diesen Auszug las, erinnerte ich mich wieder an diesen Traum: 

Sie gingen ein gutes Stück auf den Steg hinaus und legten sich rücklings auf die Holzplanken. Dass dieser Ort so hoch im Gebirge lag, ließ den Himmel umso großartiger wirken. Mack staunte über die Anzahl der Sterne und die Klarheit, mit der sie hier zu sehen waren. Jesus schlug vor, die Augen für ein paar Minuten zu schließen und abzuwarten, bis die letzten Reste der Abenddämmerung gewichen waren und völlige Nacht herrschte. Mack war einverstanden, und als er seine Augen schließlich wieder öffnete, war der Anblick so überwältigend, dass ihm ein paar Sekunden lang schwindelig wurde. Er hatte beinahe das Gefühl, in den Weltraum hineinzufallen, so als rasten die Sterne ihm entgegen, um ihn zu umarmen. Er streckte die Hände aus und stellte sich vor, er könnte Diamanten, einen nach dem anderen, aus dem samtschwarzen Himmel pflücken. »Wahnsinn!«, flüsterte er. »Unglaublich!«, flüsterte Jesus…. 

-die Hütte-Ein Wochenende mit Gott-

Der Film war total schön. Am Ende musste ich sogar fast ein Tränchen wegwischen. Und nun war ich neugierig auf den Roman und lese das zur Zeit. 

Und nein, falls ihr denkt ich bin total gottesgläubig, bin ich nicht. So aus einer anderen Perspektive betrachtet, würde ich sagen, es ist wie Zwiesprache mit sich selbst. In sich gehen und sich seinem Selbst gegenüber sitzen und auf die Fragen Antworten zu finden. Wie als wäre dein Ich ein guter Freund oder Freundin, die dich um Hilfe bittet. Dann findet man immer eine Antwort. 

Kommt ihr mit?

Ich liebe es, durch das Weltall zu fliegen. Weit, weit weg in den unendlichen Weiten bis zum Rand des Universums. Möchte jemand mit? 

Ich habe von Mike Oldfield ein schönes Universum-Video gefunden, da fliegt man wirklich. Und die Musik dazu, einfach fantastisch. 

Kommt! Fliegt mir! Hinein in die Nacht und hinauf ins Unendliche.

Sternschnuppäää!!!

Vorhin hab ich eine gesehen. Ganz schnell Zack, schoss diese vorbei. Vergaß vor Staunen mir was zu wünschen. Und wünschte mir kurze danach schnell ganz viel Glück. Mir fiel nichts ein. 😅

Eben ging ich nochmal kurz raus auf den kalten Balkon und schaute in den sternenklaren Nachthimmel. Und DA! Da schoss wieder eine Sternschnuppe hinab. Aber so richtig! 

Hell mit einem langen Schweif fiel dieser Funke, glühte nochmal auf, verpuffte mit einem zschsch und warf nochmal einen kleinen Schweif und verglühte. Unglaublich! Sowas hab ich noch nie gesehen. Man konnte es sogar hören. Hab noch eine Weile hochgeschaut aber da kam nix mehr. 

Zweimal! Ich wünsch mir noch eine Portion Glück und für euch auch. 

☄️☄️☘️

Das Licht und die Dunkelheit 

Aus dem Nichts bin ich entstanden. Aus dem Nichts habe ich mich selbst erschaffen. Das Nichts ist nicht, was nicht ist. Es ist die Ewigkeit. Dort ist das Licht und die Dunkelheit. 

Aber das versteht dein kleines begrenztes, menschliche Gehirn nicht. Für dich ist es unvorstellbar und unmöglich. Für dich gibt es ein Anfang und ein Ende. Die Unendlichkeit geht über dein Vorstellungsvermögen hinaus. 

Ich bin das große Nichts. Ich existiere nicht und bin dennoch da. Man kann mich nicht sehen und berühren. Ich bin unendlich, ich bin das Licht und die Dunkelheit. 

Für alles gibt es ein Gegenstück. Dort wo es die Helligkeit gibt, gibt es die Finsternis. Dort wo Liebe ist, ist der Hass. Und wo die Hitze des Feuers lodert, herrscht eisige Kälte. Dort wo Leben ist, ist der Tod.  

Komm mit du kleines Menschlein, ich zeige dir die Unendlichkeit. Du glaubst, das Universum erscheint so riesig, das man meinen möchte, es ist unendlich. Aber nichts kann unendlich sein, und willst glauben, dass das weite All eine Grenze besitzt. Komm, flieg mit mir, fliegen wir zum Rand des Universums. 

Sieh dir all die Planeten an, all die Sterne, Kometen, Meteoriten und Sonnen. Es gibt Abermillionen unendlich viele davon. Allein die Milchstraße, wie ihr sie gerne nennt, sieh nur wie groß diese ist. Wie sie sich dreht und windet, langsam und gemächlich. Glaubst du, das hatte alles ein Gott erschaffen, hat seine riesigen Arme ausgebreitet wie ein Zauberkünstler? Der Gott, der hoch droben auf seinem Wolkenthron sitzt und zu euch herabblickt? Etwas was man nicht sehen und fühlen kann, das Licht und Dunkelheit in sich birgt. Bin ich das? Ihr gebt für alles einen Namen. Und ich bin Gott? Ich bin das Nichts!

Lass uns weiter fliegen, fühle und sehe, wie alles an dir vorbei rauscht. Die Milchstraße ist nun weit weit hinter uns. Die Sonne nur noch ein Punkt, die sieht jetzt aus wie ein weit entfernter Stern, der funkelt. Um dich herum ist nichts, was dir bekannt ist. Planeten und Sterne entstehen und andere explodieren vor deinen Augen. Gesteinsbrocken rasen mit enormer Geschwindigkeit an uns vorbei, grelle, heiße Funken sprühen um uns herum. Trostlose tote Planeten aus Gestein rotieren vor sich hin. Hab keine Angst, dir wird nichts geschehen. 

Und nun umhüllt uns die ewige Dunkelheit. Alles haben wir hinter uns gelassen. Wir fliegen mitten durch die dunkelste Schwärze hindurch, wo alles Licht verschluckt wird. In das finstere Nichts. Ich bin die Dunkelheit. 

Sieh nur, dort kommt eine gigantische Spiegelwand auf uns zu. Es spiegelt unser Universum. Kannst du dich selbst darin sehen? Nein, du siehst dich nicht. Du bist eine Seele in der Unendlichkeit. Eine Seele kann man nicht sehen. Dein Körper ist nur ein Gefäß, was du auf der Erde zurückgelassen hast. Ein Gefäß, wie eine Glühbirne, die leuchtet. Und wenn diese zerbirst, ist das Licht erloschen, aber nicht der Strom, der darin fließt. Der Strom ist wie die Seele, dass du nicht sehen kannst, nur wenn es ein Gefäß oder feste Materie besitzt, dann kannst du es leuchten sehen. Die Seele ist das Licht. 

Lass uns hinter den Spiegel des Universums schauen. Was glaubst du, was du sehen wirst? Das Gegenteil von der Dunkelheit? Das weite, weiße Licht? Die grelle Helligkeit, die dich fast zum Erblinden bringt? Schau nur nach, flieg mit mir hinein. Vielleicht siehst du andere Farben, Farben, die du nie gesehen hast, die nicht in deiner Vorstellungskraft existieren und nicht benennen kannst. Flieg mit mir ins helle Licht. Ich bin das Licht.

Du hast gedacht, hier ist das Ende des Universum. Kannst es berühren wie eine Membran. Dein Kopf hindurchstecken und andere Universen erblicken, die wie Seifenblasen aneinander haften. Nichts von alledem ist dies so. Hier in der unendlichen Weite der Helligkeit leben die Seelen. Hier aus dem Licht kommen sie, fliegen weit zu anderen Orten, suchen sich Planeten und Sonnen. Sie können weder verbrennen noch erfrieren. Sie müssen nicht atmen und ersticken nicht. Sie sind hier so frei und alles ist im Licht der Liebe getaucht. 

Lass uns in diesem Lichte baden, nimm die Wärme und Güte in dir auf. Lass allen Schmerz des irdischen hinter dir. Sei eins mit dem Licht und mit dir. Du hast nur diesen einen Moment. Denn wirst zurückkehren müssen, zu deinem körperlichen Gefäß. So wie viele andere Seelen es hier auch tun. Sie sind auf der Suche nach einer festen Materie, nach einer Begrenzung und Schwerkraft.

Dann reisen sie Richtung Erde, der einzige Planet im gesamten Universum auf dem Leben herrscht. Hast du wirklich geglaubt, es gäbe noch anderes Leben? Kannst du es nicht fassen, in deinem winzigen kleinen Gehirn, dass ihr die einzigen in der großen Ewigkeit seid? Du denkst, irgendwo muss doch noch anderes Leben existieren? Nein! Es gibt keine weitere Erde, ihr seid die einzigen dort. Einzig und allein, so winzig und unbedeutend. 

Was meinst du, was nach dem großen Licht kommt? Ist es nun das Ende? Komm, du Winzling, flieg mit mir weiter. Und sieh, wohin wir reisen. Sieh dich um, und fühle wie du durch die Ewigkeit rast, schneller als das Licht selbst und dann plötzlich, bist du wieder von Dunkelheit umgeben. Die ewige Finsternis. Die tiefe Schwärze, die dich umgibt. Du siehst nichts. Ich bin die Dunkelheit. Ich bin das Nichts. 

Fühlst du das? Spürst du es? Wie ein warmer Atem, der um dich fließt. Das sind die Seelen der Dunkelheit. Sie suchen die Helligkeit, sie schweben durch das ewige Dunkle, wie Motten  zum Licht. Jede Seele ist einer Prüfung unterzogen. Sie können fallen und aufsteigen. Es ist ein Prozess. Es hält alles im Gang. Das Universum hat keine Anfang und kein Ende. Es ist in sich selbst geschlossen. Es atmet ein und wieder aus. Du kannst fliegen und schweben bis in alle Ewigkeit, es ist ein Kreislauf, der sich immer wieder schließt, der sich dreht und rotiert. Du wirst weder das Ende noch den Anfang finden. 

Flieg zurück, werde wieder eins mit deinem Körper. Du bist nur ein winzig kleines Menschlein, du bist nur ein Atom im gesamten Universum. Du bist ein Nichts. So unbedeutend in diesem gigantischem Universum. Verweile auf deiner Erde, unterliege die Schwerkraft, erleide Schmerzen, Freude, Liebe, Leid…lebe und sterbe. 

Vergiss nicht deine innere Mitte, denn dort sitzt deine Seele. Du bist nur ein Gefäß, das geboren wurde, eine Eigendynamik entwickelt, fortlebt mit den menschlichen Gedanken im begrenzten Gehirn. Aber vergiss nicht die Seele, die zu dir schreit, achte auf sie, hege und pflege sie. Viele glauben nicht daran, auch wenn sie die innere Stimme hören, sind sie der Meinung, es ist der eigene Gedanke, der Zwiegespräch mit dir führt. 

Flieg zurück, du kleines Nichts, reise zurück durch die weite Zeitlosigkeit. Durch Licht und Dunkelheit. Kehre heim an deinem Ort. Ich bin nicht Gott, ich bin kein Engel. Ich bin nicht die Überseele, weder Himmel noch Hölle. 

Ich bin das Nichts!

Ich bin das Licht und die Dunkelheit…. 


Zum Sterben in den Wald 

Wer will schon sterben? Niemand! Jeder will ein langes Leben. Dann gibt es aber die Lebensmüden. Die wollen sterben. Bei den Einen ist es ein Aufschrei. Und dann gibt es die, die wollen sterben. Da kannst du tun und machen was du willst, diese lassen sich davon nicht abbringen und wählen die Zeit aus, wo es niemand ahnt und mitbekommt. Und bringen sich dann einfach um. Und dann gibt es welche, die gehen in den Wald. In einem großen, tiefen, düsteren Wald wo sie niemand findet. Aber nicht in irgendeinem dunklen, finsteren Wald. 

Habt ihr schon mal von dem Baummeer gehört oder gelesen, den Selbstmordwald Aokigahara? – Dieser riesige, gigantische Wald befindet sich in Japan am Fuße des Fujis. Und wenn du dich in diesem undurchdringlichen Gruselwald verläufst, und das auch noch ohne Proviant und Wasser, dann Prost Mahlzeit, dann bist du so oder so dem Tode geweiht. Die Geister der Toten, die „yūrei“ werden dich holen und wenn du richtig Pech hast, wird man nicht mal deine Leiche finden. 

Dorthin gehen die Selbstmörder. Und schlimmer noch, früher wurden die Alten und Kinder oft zum Sterben ausgesetzt, wie bei Hänsel und Gretel, wenn die Familien zu arm waren.

Wäre ich nicht über den Roman „Suicide Forest“ gestolpert, hätte ich wohl nie von diesem Wald erfahren. Ein Roman, der sich an einem realen Ort, mit wahren Hintergründen, abspielt, in diesem der Autor Jeremy Bates fikitive Begebenheiten eingebaut hat. Sozusagen ein halbdokumentarischer Horror-Thriller. 

Da mich das Ganze neugierig gemacht hatte, habe ich natürlich in Google über diesen Selbstmordwald recherchiert und bin dann auch noch über den Film „The Forest“ gestolpert, der sich auch dort abspielt. 

Natürlich musste ich mir den Film angucken, wo ich doch gerne Horrorfilme gucke und wollte mich gruseln lassen. Aber ich glaube, ich bin schon zu abgehärtet, und fand den Film nicht grad spektakulär und das Ende war auch doof. 

Um vom Horrortrip wieder runterzukommen, hatte ich mir dann was ganz anderes angeschaut, und zwar „Die Entdeckung der Unendlichkeit“. Der Film war richtig Klasse und hatte sogar ein Tränchen im Auge. Ich finde Stephan Hawking cool, das ist Superman hochintelligent! Und sein Buch hatte ich damals auch mit großem Interesse gelesen und steht noch bei mir im Bücherregal.