Ostern fällt aus! 

  
Tchja, das wars dann wohl!!!
Naaa…ich bin ja mal nicht so. 

Bei uns gab es einen kleinen Vorgeschmack:

  
 

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Imaginäres eliminieren

Wie peitschenhiebe waren seine Worte.

Knallend, laut und verletzlich.

Spitze Dolche durchdrangen ihre Seele.

Scharfe Messer zerschnitten ihr Inneres.

Weinend hat sie ihre Wunden geleckt.

Seine Stimme, schneidend wie ein Schwert, zerschnitt ihr Gemüt.

Die Wunden verheilten. Vernarbten.

Sie fing an, ein Schutzschild zu bauen.

Dick und hart, härter als Stahl.

Liebsam blieb ihre Seele. Geschützt vor seinen tödlichen Worten.

Eines Tages kam die Wut. Wie ein Donnerschlag.

Sie schlug ihn mit seinen eigenen Waffen.

Sie trafen ihn nicht. Taten ihm nicht weh.

Er fühlte diesen Schmerz nicht.

Wie ein Bummerang schlug ihre Wut von ihm zurück.

Er traf sie vierfach härter.

Es warf sie um.

Ihre Seele wie ein Kartenhaus. Fiel auseinander und stob im Winde davon.

Leiser, stiller Hass kroch in ihr hinauf.

Gedanken so bitter und dunkel.

Rache frass sie auf.

Eine neue Seele gebar. So schwarz und finster.

Wenn ihre Worte ihn nicht töten konnten, wie dann?

Die dunklen Gedanken waberten in ihr fort.

Mit einem Pfeil erschoss sie ihn.

Ein Messer in der Hand, stach sie ihm in den  Rücken.

Ihre Hände würgten ihn.

Mit einem Schwert durchbohrte sie sein Herz.

Er starb nicht. Er lebte weiter.

Wie ein unsterblicher Dämon.

Sie, der gefallenen Engel, gefangen im Käfig.

Eines Tages hielt sie ein Katana in der Hand. Lang und spitz.

Wundervoll geschwungen.

Stand sie vor ihrm. Hob es an.

„Ich könnte dich jetzt töten. Aber es ist stumpf.“

Er sah sie erst mit großen Augen an.

„Obwohl! Spitz ist es. Erstechen könnte man damit jemanden!“

Sie hielt es an seiner Kehle, und durchschnitt die Luft.

Ein paar Zentimeter vor seinem Hals.

Wieder sah er sie an. Und wusste es.

Er wusste, das sie es am liebsten tun würde.

Spürte den Hass. Er wusste, was sie fühlte und spürte.

Und dennoch wusste er, sie würde es nie tun.

Viel zu sanftmütig war doch ihre Seele.

Lieber würde sie sterben, als es selbst zu tun.

Und dennoch, er hat ihren Hass und die Wut in ihren Augen gesehen

und gespürt.

 

 

 

 

Mein Arsch geht….

….auf Grundeis!!!!

Stelle gefunden für ein Praktikum. Mit klopfenden Herzen in den Markt rein marschiert, gefragt, Chef nicht da. Nächste Tag, mit Herz im Magen , Gummibeinen und Muffensausen wieder hin. Chef da! Lustig, fröhlich und völlig begeistert schloss er den schnellsten Praktikumsvertrag seines Lebens. Zack ! Unterschrieben und Stempel druff. 

Ab Montag geht’s los, 4 Wochen lang. Wenn ich gut bin….WENNNN!!!!! …. dann sogar mit Übernahme, aber in einer anderen Filiale, die auch nicht so weit weg ist . 

Happy und völlig fassungslos bei so viel Glück. Geht so was? Und dann guckte ich im Email Fach, nun schrieb mir der Bioladen. 

Verdammter Mist! 

Ich hab sooo eine schei**angst vor der Kasse. Wenn ich mich doch zu doof anstelle oder zu langsam bin und und und…. Bin sooo aufgedreht, gestern war ich so aufgeputscht, dass ich die ganze Nacht nicht schlafen konnte. Bin tot für heute. 

So viel Trubel derzeit und die Kids , und Hund und Termine . Der Haushalt schleift total. 

Also, das mit dem Bioladen ärgert mich jetzt! Aber da weiß man nicht, ob man übernommen wird. Jetzt in dem Markt , und angenommen es klappt doch, hab ich  nen Job in der Tasche. Und nett sind die alle da. Mein erster Eindruck sagt, das Betriebsklima stimmt. Im Bioladen sind die bisschen konservativer oder wie man das nennt. 

Ich seh schon, mein Kopf bleibt voll. Hoffentlich finde ich Schlaf. Liege schon im Bett. 

Drückt mir die Daumen und paar Tipps, wie man die verdammte Angst los wird. 😖 😣 

 

Die Welt, ein grauenvoller Ort

Die Welt ist die Hölle, die wir bestehen müssen, um in den Himmel zu kommen. 

Wenn viele sich aufregen, was nur derzeit alles passiert, es immer schlimmer wird, dann denke ich mal 100 Jahre zurück oder 200 oder 500 oder an die Zeit im Mittelalter. 

Möchte da jemand tauschen? Ich nicht.

Die Welt war schon immer grausam. 

Und ich bin zufrieden mit dem was ich hab. Nicht viel, aber weder muss ich verhungern, noch meine Zeit ohne Dach verbringen. Im Winter hab ich es warm und mir fliegen keine Granaten um die Ohren. 

Bin weit weg vom Wasser , um Tsunamis zu befürchten, bis auf paar Stürme , werde ich nicht vom Wirbelsturm weggeweht. 

Ich bin dankbar für jeden Tag, dass meine Kinder leben und nicht verschwinden. Und liebe meinen Hund, der nicht gequält wird.

Da kann man vieles aufzählen. 

So wie es früher war, so ist es heute. Man versucht nur die Welt zu einen angenehmeren Ort zu machen, aber klappt leider nicht überall.