Verbrannt !!! 

Das ist echt shittykackimistyeier… 😜

Aber erst mal von vorne: 

Zuerst kam meine Schwester zu Besuch, da sie für eine Hausaufgabe meine Kids benötigte. Sie macht derzeit eine Ausbildung zur Kindererzieherin. Und Thema war Sozialraumerkundung. Wir zogen dann los in den schönen Herbst hinaus. Meine Kids sollten Fotos von der Umgebung machen, ganz so wie und was sie möchten. Ich hab natürlich auch mit geknipst. 


Wir hatten richtig Glück mit dem Wetter. Danach ging es es wieder nach Hause. Dort bewerteten die drei es aus und meine Schwester schrieb ihren Bericht dazu.

Derweil stand ich dann in der Küche und buk Eierpfannkuchen. Aus Mandel- und Kokosmehl. Was musste mir natürlich passieren? Diesmal gab es keine Schnitte in den Händen oder Konservendosen auf die Füße, nein , diesmal kam ich mit der heißen Pfanne in Berührung, ließ einen Schrei los, riss vor Schreck und Schmerz die Hand hoch und knallte mit dem Handrücken volle Karacho mit Krach gegen den Dunstabzug übern Herd.

Natürlich riefen drei Stimmen nach mir, was denn nur mit mir los sei. Ich hab im Moment wohl das Pech gepachtet. Jetzt hab ich ne schöne Brandstelle, dass ich sofort gekühlt hatte und brannte wie Zunder. Und auf der Hand gibt es den nächsten blauen Fleck. 

Meine Kleene brutzelte dann für mich die Pfannkuchen weiter 😅 Aber die waren dann lecker und wurden restlos aufgefuttert. 

Aber trotz alledem war der Tag schön und nun haben wir gepackt, morgen geht’s zum Opa, der jetzt alleine ist und übermorgen ist die Beisetzung meiner Schwiegermama. 😢

Und euch allen wünsche ich einen schönen Rest Sonntag und angenehme Woche. 👋🏼

Verbrannt !!! 

Das ist echt shittykackimistyeier… 😜

Aber erst mal von vorne: 

Zuerst kam meine Schwester zu Besuch, da sie für eine Hausaufgabe meine Kids benötigte. Sie macht derzeit eine Ausbildung zur Kindererzieherin. Und Thema war Sozialraumerkundung. Wir zogen dann los in den schönen Herbst hinaus. Meine Kids sollten Fotos von der Umgebung machen, ganz so wie und was sie möchten. Ich hab natürlich auch mit geknipst. 


Wir hatten richtig Glück mit dem Wetter. Danach ging es es wieder nach Hause. Dort bewerteten die drei es aus und meine Schwester schrieb ihren Bericht dazu.

Derweil stand ich dann in der Küche und buk Eierpfannkuchen. Aus Mandel- und Kokosmehl. Was musste mir natürlich passieren? Diesmal gab es keine Schnitte in den Händen oder Konservendosen auf die Füße, nein , diesmal kam ich mit der heißen Pfanne in Berührung, ließ einen Schrei los, riss vor Schreck und Schmerz die Hand hoch und knallte mit dem Handrücken volle Karacho mit Krach gegen den Dunstabzug übern Herd.

Natürlich riefen drei Stimmen nach mir, was denn nur mit mir los sei. Ich hab im Moment wohl das Pech gepachtet. Jetzt hab ich ne schöne Brandstelle, dass ich sofort gekühlt hatte und brannte wie Zunder. Und auf der Hand gibt es den nächsten blauen Fleck. 

Meine Kleene brutzelte dann für mich die Pfannkuchen weiter 😅 Aber die waren dann lecker und wurden restlos aufgefuttert. 

Aber trotz alledem war der Tag schön und nun haben wir gepackt, morgen geht’s zum Opa, der jetzt alleine ist und übermorgen ist die Beisetzung meiner Schwiegermama. 😢

Und euch allen wünsche ich einen schönen Rest Sonntag und angenehme Woche. 👋🏼

Erlösung 

Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus, flog durch die stillen Lande als flöge sie nach Haus….. Joseph von Eichendorff



Du warst dem Freitag, den 13. immer abergläubisch gegenüber. Hast mich oft angerufen und gesagt, wir soll Obacht geben und am Besten gar nicht aus dem Hause gehen. Und nun bist du genau an diesem Tag von uns gegangen.  Grüße Ch. von mir und wartet da oben auf mich. Eines Tages sehen wir uns wieder. 😢

Der Schreck im Nacken 

Welchen Part erzähle ich euch zuerst? Den Traurigen oder den Lustigen?

Ich fang mal mit dem traurigen Teil an. Als wir bei Omma und Oppa ankamen, war die Freude und Überraschung groß. Leider wurde diese mit einem Schrecken gedämpft, als wir unsere Liebe Oma und Mutter sahen. Aus einer fülligen , lebensfrohen Frau war nur ein Häuflein übrig. Ausgemergelt, dünn geworden, aschfahle Haut, die Augen, die schon gen jenseits blicken. Tränen standen uns in den Augen. Aber sie hatte ein Hoch, ihr ging es besser, aß mit uns, konnte einigermaßen laufen. Trank genug und war voller Appetit. Ihre Stimme klang auch viel besser. Und hat ihren 80. Geburtstag gut überstanden. 

Dann kam der Tag, wo sie zum Arzt gebracht werden sollte, mit dem Fahrdienst. Da rebellierte vor Aufregung ihr Magen und Darm. Nun wurde wieder alles verschoben. Morgen ist es endgültig. Morgen wird sie abgeholt. Wenn sie sich wieder weigert, kommt der Notdienst. Und ja, sie sagt, sie will leben und kämpfen. Sie ist geistig auch wieder voll da und weiß von ihren Halluzinationen. Aber nach einem Hoch, geht es auch wieder bergab. Denn heute klingt sie nicht so gut. Aber was soll man machen? Sie ist alt, und geht dem Ende entgegen. Man kann dem nichts aufhalten, außer es angenehmer zu gestalten. Der Tod mit der Sense steht schon da. Und niemand will ihn einlassen und wir kämpfen mit. Für sie , für uns und unsere Angst ist groß. 

Es ist traurig, aber jeder von uns muss da durch, jeder hat diesen Moment erlebt oder wird ihn erleben, der Tag ist unausweichlich. Ich möchte kein Mitleid, ich möchte nur das Leid teilen, weil ich weiß, dass jeder von euch auch schon in diesen Situationen war. 😢
So! Da das Leben so oder so weitergeht, auch im traurigsten Moment, erlebte ich den größten Schrecken meines Lebens. Das wird jetzt ein bisschen lustiger, vor allem für die, die einen meiner Ängste kennen. 

Nach dem wir Abends zurück zu unsrem Hotelzimmer fuhren, lief ich mit dem Hund noch eine letzte Runde Gassi auf dem Platz. Die Kids warteten im Hotelbereich vorne auf mich. Ich lief dann mit dem Stinker hinein. Da kribbelten mich meine Haare im Nacken, was mich nervte, und zippelte an meinen Zopf und kratzte mich. Wieder krabbelte mich was und dachte, die verfluchten Haare verfangen sich ständig im Jackenkragen. Auf dem Weg zum Fahrstuhl sagte ich, man solle doch mal schauen, ob da nicht so’n Käfer rumkrabbelte. Erst veralberten mich meine Kids und ich blickte in den Fahrstuhlspiegel… da ging das Geschreie los. Die Mädels schrien und ich schrie wie am Spieß. Denn aus der Jacke im Kragen lugten fette Spinnenbeine hervor. In Kampfstellung verkroch sich eine riesige fette Monsterspinne unter der Jacke in meinem Hals hinein. 

MACHT DIE RAUS! MACHT DIE WEG!!!! Ich schrie und schrie, die Mädels schrien bis man mir die Spinne rausschnippte, die dann in der Kapuze landete und ein Spinnenbein verlor, das im Kragen hängen blieb. Ich sag euch, wir haben das ganze Hotel zusammengebrüllt. 

Im Zimmer zog ich alles aus und hatte vor Panik gezittert wie Espenlaub. Später in der Nacht noch Alpträume und ständiges kribbeln im Gesicht und Nacken. 🤣 Ich möchte nicht wissen, was die anderen Gäste in ihren Zimmern sich gedacht haben. 😅😂 Die Spinne war am Ende auf dem Fahrstuhlboden, wo die am nächsten Tag verschwunden war. Warum ich? Warum ich mit der größten Insektenphobie, muss mir so ein Riesenviech in die Jacke fallen? Eine fette ausgewachsene Spinne auch noch. 😆 Üäää, ist das ekelhaft… 😵

…und ich weinte bittere Tränen…

Am Ende der Nacht, die Dämmerung hatte sich längst verzogen, erwachte in tiefer Traurigkeit mit einem dicken Kloß im Hals. Hatte ich geweint? Meine Augen waren trocken, und doch fühlte ich mich ganz verweint. 

Eine Welle der Erinnerung dieser Horrortraumnacht schwappte über mich hinweg. Ich erinnerte mich an jede Einzelheit. Die Bilder rauschten durch meinen Kopf. Einschlafen konnte ich nicht mehr, ich war plötzlich viel zu wach , und ließ die Erinnerungen zu. 

Ich war in einem Wohnhaus und befand mich im Treppenhaus. Feuerwehrleute rannten die Treppe hinauf einen Stockwerk über mir. Ich wusste, mein Sohn war auch dort oben. Ich konnte die Männer hören und blickte angstvoll zur Decke hoch, wo der Treppenabsatz zu Ende ging. 

Plötzlich tat sich ein Riss auf, und die Decke sackte ein Stück herab. Noch mehr Risse bahnten sich ihren Weg. Oh mein Gott! , dachte ich, sie sind noch alle oben und mein Sohn ist dort. Ich schrie zu den Leuten hinauf, dass das Treppenhaus gleich einstürzt. Mit einem Sprung rückwärts rettete ich mich in die Wohnung hinter mir. Und dann krachte es und alles alles stürzte ein. Das komplette Haus fiel in sich zusammen. Es geschah fast lautlos. 

Irgendwie hatte ich es geschafft dort rauszukommen. Ich stand auf der Straße und sah, wie gewaltige Wasserfontänen hinaufschossen. Alle die darin waren, wurden unter den Gesteinsmassen begraben und wer überlebte, ertrank jämmerlich. 

Später hatten Helfer nach Überlebenden gesucht und ich hoffte inständig, dass sie meinen Sohn fanden. 

Um Gewissheit zu erhalten, rief ich bei der Polizei an. Eine Polizistin hob ab und schluchzte ins Telefon. „Haben Sie meinen Sohn gefunden?“, fragte ich. Im Hintergrund hörte ich Stimmengewirr ihrer Kollegen und hörte sie denen zurufen, dass sie leise sein sollten. Dann schluchzte sie wieder ins Telefon und konnte nicht reden. „Er ist tot“, stellte ich fest. „Keiner hat überlebt.“ Weinend verneinte sie. Ich wollte dann wissen, ob mein Sohn einen schnellen Tod fand oder ob er auf schreckliche Weise ertrinken musste. Da fand sie endlich ihre Stimme wieder und antwortete mir, dass die Wassermassen mit solch einem enormen Druck in meinen Sohn geschossen waren, dass er sofort tot war. 

Weinend stand ich auf der Straße. Meine Töchter  waren plötzlich da und ich schluckte die Tränen weg, nahm sie in die Arme und sagte:“ Ich muss euch was ganz trauriges mitteilen.“ 

Sie haben mich entsetzt angesehen und ich weinte und weinte…