Ach du Schei😶😶e !!!!

Jetzt ist es passiert!!!! Der Baum brennt 🔥🎄.

Aber nicht bei uns. Dieses Mal stelle ich keinen Baum auf. Weihnachtlich ist es geschmückt, nicht zu viel, denn weniger ist auch mehr.

Bis 12 Uhr muss ich noch arbeiten, noch einen klitzekleinen Einkauf. Nix wie Heim, was schönes kochen, Wams vollschlagen, was trinken 🍷, dann chillen. Zwei Tage frei. Verschnaufpause vorm Alltag.

Und hier zum Einstimmen 🎵, vielleicht kommt ja das weihnachtliche Gefühl irgendwie doch noch hoch, was die Meisten immer mehr verlieren:

Bryan Adams

Und nachher kommt die allerallerletzte Episode unserer Weihnachtsgeschichte. Dann ist Sense, aus, Schluss, vorbei. Bis nächstes Weihnachten.

Feiert schön. 🤗🎄🎁

Die meisten Leute feiern Weihnachten, weil die meisten Leute Weihnachten feiern. (Kurt Tucholsky)

Freund und Helfer mal anders

Heute musste ich lange arbeiten. Auf dem Heimweg kleinen Einkauf. Nach Hause gewetzt. Waschmaschine, Spülmaschine, Küche in Ordnung gebracht, Trolley geschnappt, weil ich nochmal einkaufen musste. Getränke! Der Hunger meldete sich auch inzwischen. Also warf ich mir schnell einen Hildegardkeks ein. Nix wie los.

Körper unter Strom, Kopf voller Stress, laufe die Straße entlang zum Supermarkt….im Schein eines Gegenlichtes sah ich zwei Weihnachtsmützen. Ziemlich große Männer, beide mit Handy und machten belustigt Selfies. Ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen. Es waren zwei Polizisten, die mir auch belustigt zulächelten.

Ein Lichtblick im vollbepackten Arbeitstag.

Jesus, eine erfundene Geschichte

Pixabay

Wäre Jesus nicht geboren, gäbe es kein Weihnachten. Was wäre dann? Wie alt wäre Jesus heute? 2019 Jahre plus diese widersprüchlichen Zeitrechnungen.

Er wurde im kalten Winter in einem Stall geboren, vielleicht sogar im Sommer, man weiß es nicht. Sterben musste er qualvoll ans Kreuz genagelt, gepiesackt und blutend mit einer Dornenkrone auf seinem Haupte gedrückt.

Vielleicht alles eine große Inszenierung?

Jahrtausende Überlieferungen, immer weitererzählt, wie bei einer stillen Post, hinzugedichtet, weggelassen, geändert, neu aufgeschrieben, alles voller Widersprüche, und niemand weiß, was nun wahr ist an der Geschichte.

Aber egal! Ja, es ist völlig egal, ob Jesus nur erfunden wurde, oder er wirklich gelebt hat, und am Ende sich dem Martyrium ausgesetzt hat, um sich selbst zu kasteien. Leid und Schmerz erfahren hat, um uns Menschen aufzurütteln. Über Tausende von Jahren werden wir immer wieder aufgerüttelt. Eine so uralte Geschichte, an die sich bis heute jeder klammert.

Wenn man mal überlegt, all die Menschen, die der Geschichte ihre eigene Würze beimischten, wieso haben sie das getan? Und wurde die Geschichte um Jesus grausamer oder unschöner? Nein, nur verworren, aber sie wurde ausgeschmückt mit dem Ziel der Nächstenliebe.

Bis heute hält sich jeder daran, wenigsten einmal im Jahr näher zusammenzurücken, einander zu denken, jedem von sich etwas zu geben, ein kleines Geschenk, ein Stück Leben und Liebe und Licht. Den Armen etwas zu geben, den Schwachen zu helfen, jeder der Hilfe benötigt, man ist für alle da. Jeder wacht nun einmal im Jahr auf, um etwas zu geben, an Dinge zu denken, die im Alltag untergehen. Alles Böse wird vergraben und man hat sich einfach nur lieb.

Das ist es, was weitergeben wurde. Nicht zu vergessen, was Nächstenliebe ist. Egal ob Jesus jemals gelebt hat oder nicht, oder irgendjemand diese Geschichte erfand. Die hatte einfach nur einen einzigen Grund.

Und selbst in den nächsten weiteren Tausend Jahren, wird der letzte Mensch auf Erden einmal im Jahr ein Bäumchen aufstellen und ein Lichtlein anzünden, auch wenn er nicht weiß, ob Jesus jemals existiert hat. Eine uralte Tradition, die bis zum letzten Atemzug unserer Erde wohl bestehen bleiben wird.

Meine Gedanken so dahin gedacht

Ich atme dich …

…klingt irgendwie merkwürdig. Mit manchen Übersetzungen komme ich einfach nicht klar. Natürlich kann man sich denken, was gemeint ist. Im Moment ist mein Kopf eh verworren. Und ich wüsste auch nicht, wen ich einatmen soll, außer die Luft. Zumindest können wir das noch.

Aber egal, Text hin oder her, ich mag ihre Stimme einfach. Und das Video ist auch recht höchst merkwürdig. Ich war sehr erstaunt dann. 🤣 Die Trixie hab ich vor längerer Zeit beim YouTubezappen entdeckt und zeige sie euch, falls das nicht schon in Musiksendern hoch und runter gelaufen ist. Ich bin ja, wie gesagt, gar nicht auf dem Laufenden.

Trixie

Vom Höckschen auf‘s Stöckchen

Ich dachte, ich schreib mal was. Aber ich weiß nicht was. Na dann, lass ich das.

Dafür gibt es was aufs Ohr, na sowas. 😂

Denn, wenn ich Musik hör‘ dann such‘ ich mir in YouTube irgendwas raus, wonach mir ist. Ich bin überhaupt nicht auf dem Laufenden. Kein Plan, was derzeit angesagt ist. Ist mir auch egal, denn ich hör‘ sowieso nur das, wonach mir ist. Und so komme ich oftmals beim Rumhören und schwelgen oder abdancen 🤪 vom Höckschen auf’s Stöckchen, lande mal hier und mal da, höre laute Musik, leise, schnelle, langsame oder verträumte.

So! Und heute gibt es das hier:

Manchester Orchestra

Ohrenschmaus

Während der Bus wie ein Raupe durch den Verkehr kriecht und hungrig die Menschen in sich hineinfrisst und an jeder Haltestelle wieder ausspuckt, und ich mittendrin, gibt es heute mal was feines für die Ohren.

Vorhin genoss ich beim Kaffeetrinken einige Klänge und fand dieses. Hans Zimmer geht immer. Er ist auch einer der begnadeten Künstler. Schönes Wochenende euch 👋🏼

Der Hans Z.

Das Eismädchen

Letztens bin ich beim Durchforsten einiger Erinnerungen auf eine Geschichte gestoßen. So eine ganz kleine, superkurze Geschichte. Und dachte so, ja hübsch geschrieben. Sag mal, hab ich die geschrieben??? Tatsächlich! Ich selbst. 🤣 Im ersten Moment konnte ich mich überhaupt gar nicht erinnern, dass ich die tatsächlich geschrieben hatte. Und überlegte, wie ich darauf gekommen bin. Da dachte ich mir, das es an diesem Tag wohl sehr kalt draußen gewesen war. Und während ich so bitterlich fror, habe ich mir diese Geschichte zusammengesponnen.

Eismädchen

Damals vor vielen vielen Jahren brach eines Tages ein eiskalter Winter herein. Der war so kalt, das alles gefror.

Die Tiere, die Bäume und Pflanzen, und sehr viele Menschen erfroren. Sie wurden alle zu Eissäulen.

Nur ein Mädchen nicht. Sie blieb warm und rosig und war auch ganz weich. Sie konnte jeden Tag im kurzen Hemdchen herumtanzen, das war ganz weiß wie Schnee. Und ihre Schuhchen waren in einem klaren hellblau wie das gefrorene Eis. Kleine Ballettschuhchen waren das.

So tanzte sie jeden Tag durch die Straßen, während alles um sie herum erfror und erstarrte, und die Überlebenden waren verwundert wie sie das mache.

Eines Tages ging eine Frau auf sie zu und fragte sie. Da lachte das weiße Mädchen laut mit einer klirrenden Stimme und sang:

„Ich bin das Eismädchen!“ Und tanzte weiter und weiter.

Und wenn sie nicht gestorben ist, so tanzt sie noch heute durch die Straßen und lässt es um sich herum gefrieren. Also, nehmt Euch in acht, wenn Ihr sie seht.

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