Die Straße 

„Ich sage ihm immer, solange du schlecht träumst, heißt das, du kämpfst noch. Doch sobald du erstmal etwas schönes träumst, solltest du dir Sorgen machen. “ The Road 

The Road – Soundtrack 

Vor ein paar Jahren habe ich mir schon den Film angesehen. Selten schaue ich Filme zweimal an. Gestern Abend war mir danach, diesen Film noch einmal anzusehen. Wieso war mir dieser Soundtrack vorher nicht aufgefallen? Oder hab es schlichtweg vergessen? 

Der Film ist so realitätsnah gespielt. Vater und Sohn kämpfen sich durch die Apokalypse. Alles ist grau. Sie sind hungrig und dreckig. Anders als die anderen Weltuntergangsfilme, zeigt dieser Film uns die schonungslose Wahrheit. Das Ende ist so furchtbar traurig und schön zugleich. 

Und dann noch die Musik dazu. *seufz* Ich hoffe, wir werden das nie erleben. Ich nicht, meine Kinder nicht und ihr alle auch nicht. 

Den Roman zu diesem Film habe ich mir jetzt auch bestellt. „Die Straße“ von Cormac McCarthy. 

Der kleine Frühling 

Hier hab ich mal ein schönes Video für euch. An Weihnachten schickte meine Schwester es uns zu. Ich finde es voll schön, passt auch ein klein wenig zum Frühling. Nur muss das arme kleine Frühlingsmädchen gegen den Firebird ankämpfen. Und am Ende siegt doch die Natur. 

https://youtu.be/tyVnJjE9sDo

Ausbeute aus 1 Million Bücher 

Am Samstag stand ich in einer riesigen Lagerhalle voll mit Büchern. 1 Million Bücher!!! Und man konnte nach Herzenslust rumwühlen und suchen und lesen und kaufen. Für jedes Buch, egal welches,  nur 1€ ! 

Da gab es fast alles was das Herz begehrte. Auch Bücher, die kein Mensch braucht. Nagelneue bis alte Bücher. Für Kinder, Erwachsene, Reisende, Hobbyler…alles!!! 

Da mein Bücherregal ohnehin schon auseinanderplatzt, hatte ich mir ein Limit gesetzt für bis zu 5 Bücher. An der Kasse durfte  man würfeln, bei einer 4 gabs alles umsonst. Leider hab ich eine 3 gewürfelt. Meine beiden Schwestern hatten auch kein Glück. 

Aber egal, für 5 Bücher und ein Schälchen hab ich nur 5 € bezahlt. Eigentlich wären es 6€ , aber nun gut, ich zahlte nur 5€ 😁. Kuli gab es auch gratis, Barbiekuli 😂 . 


Wahn, Christof Kessler. Er arbeitete 30 Jahre als Neurologe und faste einige seiner Erfahrungen in Geschichten um. 12 verschiedene Geschichten von verschiedenen Erkrankungen. So bekommt man einen kleinen Einblick, wie Hirnerkrankungen verlaufen und das Verhalten der Irren. 

Das Haus der Seelen, hab ich von einer meiner Schwestern in die Hand gedrückt bekommen und behielt es. Kein Plan was mich da erwartet.

Pilates, dazu muss ich jetzt nicht wirklich was sagen. 😂 Ich werd’s mal versuchen.

Ja, und das wird jetzt höchst interessant . Lebendig begraben. Geschichte der Urangst. Auf der Rückseite steht: Das Buch darf auf keinem Nachttisch fehlen.                                       Davon war ich sofort fasziniert und schlug es irgendwo auf und las einen kleinen Abschnitt, von einem schwangeren Mädchen, dass lebendig begraben wurde und im Grab ihr Kind zur Welt brachte. – Oh Gott! Da hatte ich gleich grauenvolle Bilder im Kopf, die mich nicht mehr losließen. Wie eine Selbstkasteiung, ich weiß nicht warum, aber das Buch musste mit! 😆

Und da standen auch ganz viele Schälchen rum von Tim und Struppi, da nahm ich davon eins noch mit. 

Und für mein Töchterchen fiel mir auch ein passendes Buch in die Hände. Die anderen lesen ja nicht gerne. Die Wölfe passen perfekt zum Cover. Ich hoffe mal, dass das Buch gut ist.


Cool! Das hat Spaß gemacht. 

So ! Und jetzt zum Abschluss ein kleines Liedchen vom Grizzly Adams, an den musste ich heute komischerweise denken. Was hab ich als Kind die Serie gerne geguckt. Der war so cool der Typ. 

https://youtu.be/uZgkGYAFWZs

Die Welt zu einem besseren Ort machen 

Das Video könnte so knuffig sein, aber es ist unendlich traurig. Eine Message an die Welt da draußen. Aber ob sich die Menschen, oder eine bestimmte Art von Menschen, sich je ändern wird? Die waren schon immer das größte und schlimmste Raubtier auf Erden. 

https://youtu.be/kXnkIjr5p8g
Dream war ein Kurzfilm  für das Wildlife Conservation Film Festival, das im Oktober in New York stattgefunden hatte. 

Der Song ist aus  „I Dreamed A Dream“ Les Misérables, hat sicher der eine oder andere sicherlich herausgehört. 

Zum Sterben in den Wald 

Wer will schon sterben? Niemand! Jeder will ein langes Leben. Dann gibt es aber die Lebensmüden. Die wollen sterben. Bei den Einen ist es ein Aufschrei. Und dann gibt es die, die wollen sterben. Da kannst du tun und machen was du willst, diese lassen sich davon nicht abbringen und wählen die Zeit aus, wo es niemand ahnt und mitbekommt. Und bringen sich dann einfach um. Und dann gibt es welche, die gehen in den Wald. In einem großen, tiefen, düsteren Wald wo sie niemand findet. Aber nicht in irgendeinem dunklen, finsteren Wald. 

Habt ihr schon mal von dem Baummeer gehört oder gelesen, den Selbstmordwald Aokigahara? – Dieser riesige, gigantische Wald befindet sich in Japan am Fuße des Fujis. Und wenn du dich in diesem undurchdringlichen Gruselwald verläufst, und das auch noch ohne Proviant und Wasser, dann Prost Mahlzeit, dann bist du so oder so dem Tode geweiht. Die Geister der Toten, die „yūrei“ werden dich holen und wenn du richtig Pech hast, wird man nicht mal deine Leiche finden. 

Dorthin gehen die Selbstmörder. Und schlimmer noch, früher wurden die Alten und Kinder oft zum Sterben ausgesetzt, wie bei Hänsel und Gretel, wenn die Familien zu arm waren.

Wäre ich nicht über den Roman „Suicide Forest“ gestolpert, hätte ich wohl nie von diesem Wald erfahren. Ein Roman, der sich an einem realen Ort, mit wahren Hintergründen, abspielt, in diesem der Autor Jeremy Bates fikitive Begebenheiten eingebaut hat. Sozusagen ein halbdokumentarischer Horror-Thriller. 

Da mich das Ganze neugierig gemacht hatte, habe ich natürlich in Google über diesen Selbstmordwald recherchiert und bin dann auch noch über den Film „The Forest“ gestolpert, der sich auch dort abspielt. 

Natürlich musste ich mir den Film angucken, wo ich doch gerne Horrorfilme gucke und wollte mich gruseln lassen. Aber ich glaube, ich bin schon zu abgehärtet, und fand den Film nicht grad spektakulär und das Ende war auch doof. 

Um vom Horrortrip wieder runterzukommen, hatte ich mir dann was ganz anderes angeschaut, und zwar „Die Entdeckung der Unendlichkeit“. Der Film war richtig Klasse und hatte sogar ein Tränchen im Auge. Ich finde Stephan Hawking cool, das ist Superman hochintelligent! Und sein Buch hatte ich damals auch mit großem Interesse gelesen und steht noch bei mir im Bücherregal.