All meine Wünsche 

Eines Tages kam eine kleine Blumenfee angeflogen und sagte zu mir: Du darfst dir was wünschen. Nicht nur drei Wünsche wie üblich, sondern alles. Alles was du möchtest!

Voller Begeisterung sagte ich ihr all meine Wünsche auf. Da kam sehr viel zusammen.

Nun saß ich fröhlich und glücklich in meinem großen Schloss mit einem riesigen Garten, 100 Zimmer und Geld wie Heu. Jeden Tag lief ich voller Freude alle Zimmer ab. Ein Zimmer voller Schuhe, ein Zimmer voller Klamotten, ein Zimmer voller Naschzeug, eins mit Schmuck und so ging es immer zu weiter. Reiste um die ganze Welt, von Land zu Land, von Stadt zu Stadt, ging jeden Tag einkaufen und tat alles was ich wollte.

Nach ein paar Wochen kam die Fee wieder und fragte mich, ob ich noch glücklich sei. Natürlich! Denn ich habe alles was ich mir nur wünschen kann.

Ein paar Wochen später wieder fragte die Fee abermals. Ja, ich hab ja alles, sagte ich etwas weniger begeistert aber fröhlich.

Wieder verstrichen einige Wochen und die Fee erschien. Bist du noch immer glücklich? Aber ja, meine Wünsche sind alle erfüllt, rief ich mit verlorenen Glanz in den Augen.

Einige Zeit verstrich, und wieder fragte mich die Fee. Und meine Antwort fiel nur kurz und knapp aus, dass ich glücklich sei. Ohne Freude und Begeisterung.

Bist du dir sicher?, hakte die kleine Blumenfee nach. Ich nickte traurig.

Dann wieder nach einer langen Zeit kam das Feelein noch einmal und fragte: Bist du dir sicher, dass du glücklich bist?

Eigentlich sollte ich das, antwortete ich. Aber ich fühle mich so dumpf und abgestumpft. Ich habe alles was mein Herz begehrt und dennoch fühle ich mich traurig.

Woran könnte es liegen? ,hakte die Fee nach.

Ich grübelte kurz und sagte: Ich habe keine Wünsche mehr. Es gibt keine Träume mehr. Es ist alles weg im Kopf und im Herzen.

Möchtest du wieder wünschen können?

Ja, rief ich.

Dann musst du mir alles wieder zurück geben, was ich dir gegeben habe, dann bist du frei und hast neue Wünsche und deine Träume wieder.

Und so gab ich ihr alles zurück, ging zurück in mein bescheidenes Häuschen und war wieder der glücklichste Mensch auf Erden.

Danke liebes Blumenmädchen für die Inspiration, für die Zitate und all deine schönen Blumenbilder. 

Secret Garden…  zum Licht gewand | Lovely Rita Flowermaid
https://lovelyritaflowermaid.wordpress.com/2016/11/10/secret-garden-zum-licht-gewant/

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Sommersonnenarme 

Die langen warmen Sommersonnenarme klammern sich an den Herbst. 

Und der Herbst hat noch die Möglichkeit, sich von seiner freundlichen, goldenen Seite zu zeigen.

Doch unser schöner blauer Planet wird sich weiter drehen und die langen, warmen Sonnenarme werden kürzer. 

Und der Herbst befreit sich dann aus den Fängen des Sommers. Ungemütlich, grau und nasskalt wird er sich über uns werfen. 

„Grüßt mir den Winter“, ruft der Sommer, der seine Sommersonnenarme um mich schlingt. 

„Ja, natürlich. Denn ihr zwei werdet euch nie begegnen.“ 

Liebe ist…

…wie eine Rose, sie ist schön und doch sticht sie. Jetzt wird es ein bisschen kitschig und hab mal ein altes Video von mir rausgekramt. 😅 

„Liebe ist, wie wildes Wasser. Das sich durch Felsen zwängt.

Liebe ist, sowie ein Messer. Das dir im Herzen brennt. 

Sie ist süß und sie ist bitter, ein Sturmwind und ein Hauch.

Für mich ist sie eine Rose, für Dich ein Dornenstrauch.
Wer nie weint und niemals trauert, der weiß auch nichts vom Glück.

Wer nur sucht, was ewig dauert, versäumt den Augenblick.

Wer nie nimmt, kann auch nicht geben. Und wer ein Leben lang, immer Angst hat vor dem sterben, fängt nie zu leben an.

Wenn du denkst, du bist verlassen, und kein Weg führt aus der Nacht. Fängst du an, die Welt zu hassen, die nur andere glücklich macht.

Doch vergiss’, nicht an den Zweig dort, der beinah im Schnee erfror, blüht im Frühjahr eine Rose, 

so schön wie nie zuvor.“ 
https://youtu.be/18waf-PKdjw

Schwalbenspiel

Wenn ich auf meinem Balkon sitze, dann liebe ich es, wenn die Schwalben ganz dicht, hoch piepsend an mir vorbei fliegen. Immer mehrere zusammen, große Schleifen fliegend, als würde sie gemeinsam in der Luft spielen und toben. 

Da kam ich einfach mal auf die Idee, mein iMovie auszuprobieren, da ich versucht hatte, die kleinen süßen Piepsis zu fotografieren. 

Der Fisch auf dem Tisch 

Der Fisch auf dem Tisch war noch ganz frisch 

Er konnte sich nicht regen 

Und wollte sich im Wasser bewegen

Da sauste herab ein Beil

Wollte ihn schlagen in zwei Teil‘

Der Fisch schrie:“ Oh nein! Oh nein!

Liebes Beil, lass das sein!“

Das Beil rief:“ Ich habe keinen Verstand

Sag das lieber am Stiel der Hand!“

“ Oh Hand, lass dies bleiben 

Ich will nicht enden in kleine Scheiben!“

„Das sag lieber dem Arm,

Dem ist vor Freude schon ganz warm!“

Der Arm, der sich schon beugte

Der Fisch voller Angst und Bang‘ des Beils Schneide beäugte

„Oh lieber Arm, ich will nicht leiden

Und so frühe aus dem Leben scheiden!“

Der Arm hielt inne

Lauschte der Stimme

„Auch ich habe keine Macht

Sag das dem Mensch, der vor Freude lacht!“

„Oh weh oh weh!“ schrie der Fisch

Zappelte nun wie wild auf dem Tisch

„Lieber Mensch, kannst du mich nicht verschonen?

Ich denke, das wird sich lohnen!“

Doch sauste herab das Beil 

Und zerbrach in zwei Teil‘

Staunte der Mensch nicht schlecht 

Er dachte, er sehe nicht recht

Arm und Hand wehrten sich 

Und retteten den Fisch 

Der nackte Mann, der beschriebene Baum und andere schöne Dinge…

Also, der hat wirklich seine Hose ausgelassen. Na sowas! Meine Kids haben beschämt den Blick abgewendet.

 
„Warum machen Die hier eine nackte Figur hin?“ haben sie empört gefragt. Meine Antwort:“Na, wie Gott den Menschen schuf. Nackt!“ 😂

Die Dame hier war, Gott sei dank, gesitteter. 😅

  
An diesem Baum kann man lesen wie in einem Buch. Von unten nach oben, ringsherum überall wurde in ihm hineingeritzt. 

  
 
Und die kleinen Naturgeister haben wunderbare Teppiche ausgelegt.

    

   

 
Das gefiederte Volk war leider nicht erpicht darauf, verewigt zu werden. Der Zaunkönig zu flink, das Rotkehlchen flatterte von Ast zu Ast und der Bussard tarnte sich hoch weit oben. Nur der Amselmann posierte kurz und beäugte uns skeptisch.

  
Die Baumstumpfkobolde waren auch fleißig beim Frühjahrsputz.

 
Und dann nach vieler eingeatmeter Frühlingsluft ging es für die ziemlich sichtbaren Stadtgeister wieder nach Hause . 

  

Euch allen wünsche ich noch einen restlichen schönen Ostermontag und hoffe, finde bald Zeit hier wieder zu kommentieren.