Kleine Ufo-Reise

Hier könnt ihr mir beim Üben zuhören. Anfangs probiere ich einiges aus, und zum Ende hin komme ich dann in meinen Flow. 😁

Handpan spielen macht mir weiterhin viel Spaß. Es ist einfach ein wundervolles Instrument. Ich hoffe, euch gefällt es auch. Dann schaltet den Alltag mal ab, vergesst Corona (also den Virus, nicht mich) und alles andere um euch herum, lasst euch einfach treiben.

UfoReise

Und am Besten kommen die Klänge über Kopfhörer zu Geltung. 😬

Zum Innehalten und Träumen

Bisschen relaxen, in ferne Länder schwelgen und sich durch die Natur träumen.

Nun habe ich aus meinen eigenen Bildern, aus Urlaube, von hier bis runter nach Portugal, Spanien, Italien, Gibraltar und zurück in deutschen Gefilden der Natur, ein Video kreiert. Und damit das Bildergucken nicht so langweilig wird, habe ich meine Handpanklänge hinzugefügt.

Natürlich wird manch Musikerohr sich ein wenig kräuseln, da ich mich an manchen Stellen immer noch verhaspele und aus dem Takt komme. Aber Übung macht den Meister, und bis ich perfekt bin, dauert das noch ganz lange.

Ich hoffe, euch gefällt es trotzdem und könnt es genießen. Und ganz wichtig; am Besten klingt das mit Kopfhörer. Oder falls jemand YouTube über Fernseher gucken kann, ist es auch super.

Also habt ein schönes Wochenende und bis bald! 🤗

Handpanklänge

Da träumt sogar der Hund

Letzten Montag, als ich auf Arbeit unterwegs war, inspiziere ich zwischen meinen Kundinnen im Bus immer mal meine Emails. Und da las ich im Sendungsverlauf, dass mein großes Paket angekommen war. Ich saß dermaßen auf heißen Kohlen, dass ich es kaum erwarten konnte, nach Hause zu kommen.

Zu Hause endlich am sehr späten Nachmittag, sah ich mit Begeisterung die Kiste im Flur stehen. Feierlich schob ich die ins Wohnzimmer. Erst aß ich etwas, weil ich so Hunger hatte und den Nervenkitzel hinauszögerte. Dann, aber dann, öffnete ich das Paket. Alles war doppelt und dreifach verpackt und in Folie gepackt. Mühselig kämpfte ich mich durch, bis ich mit voller Freude meine Handpan in den Händen hielt. Sogar mein Hund war neugierig und schaute mir zu, was ich denn da zu Tage beförderte. Erst war er erschrocken und rannte aus dem Wohnzimmer. 😂 Ein riesiges Teil hielt ich, so dass ich schon kurz zweifelte, ob ich kleine Person überhaupt damit zurechtkommen werde.

Ich stellte mir alles zurecht und tippte vorsichtig in der Mitte auf das Ding. Fantastisch 🤩! Ich tippte auf alle Tonfelder. Natürlich klang das am Anfang nicht so gut. Es klatschte und patschte eher. Aber da ich schon wusste, wie man draufschlägt, übte ich gleich, was mir zum Teil dann auch gelang, einige schöne Töne zu erzeugen. Dann geschah gleich noch ein Missgeschick, dass mir die Handpan vom Handpanhocker rutschte. Bong! 😅 Nix passiert, ist heile geblieben. 😂

Ich improvisierte dann drauf los und hatte direkt Spaß, dass die Zeit nur so an mir vorbeiflog, bis der Hund dann um mich tänzelte, weil er raus musste. Aber zuvor hatte er friedlich in seinem Körbchen gelegen und mir entspannt zugehört. Denn er hatte erkannt, dass er vor diesem riesigen ufoähnlichem Stahlgewölbe keine Angst haben muss.

Meine ersten Handpanklänge

Manchmal bin ich bekloppt

Hatte eben meine Notizen im Handy gelesen, sortiert und unnützes gelöscht. Dabei stieß ich auf ein beklopptes Gedicht, was ich letztes Jahr aus dem Stegreif geschrieben hatte. 😂 Oh man, ich frag mich, wie ich auf diese Idee kam. 😅 Hier gönn‘ ich auch euren Spaß:

Advent Advent ein Lichtlein brennt, erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier,

dann fünf,

das Christkind die kleine Nase rümpft.

Gepupst hat der Weihnachtsmann, der hat nun keine Hosen mehr an.

Dann ist der Baum abgebrannt,

und das Rentier ist vor Schreck weggerannt.

Keine Geschenke, Weihnachten fällt aus,

lass uns leben in Saus und Braus.

Hoch die Tassen durch die Gassen,

singen und tanzen wir

und trinken jede Menge Bier.

Und mit tschingderassabumbumbum

geht das Jahr nun endlich rum…

🤣🤣🤣

Gestern Abend habe ich mit meine Mädels einen schönen Film geguckt, der sich lohnt zu gucken. „The Aeronauts“

Die Musik zum Abspann hatte mir auch gut gefallen.

Home to You

Das Eismädchen

Letztens bin ich beim Durchforsten einiger Erinnerungen auf eine Geschichte gestoßen. So eine ganz kleine, superkurze Geschichte. Und dachte so, ja hübsch geschrieben. Sag mal, hab ich die geschrieben??? Tatsächlich! Ich selbst. 🤣 Im ersten Moment konnte ich mich überhaupt gar nicht erinnern, dass ich die tatsächlich geschrieben hatte. Und überlegte, wie ich darauf gekommen bin. Da dachte ich mir, das es an diesem Tag wohl sehr kalt draußen gewesen war. Und während ich so bitterlich fror, habe ich mir diese Geschichte zusammengesponnen.

Eismädchen

Damals vor vielen vielen Jahren brach eines Tages ein eiskalter Winter herein. Der war so kalt, das alles gefror.

Die Tiere, die Bäume und Pflanzen, und sehr viele Menschen erfroren. Sie wurden alle zu Eissäulen.

Nur ein Mädchen nicht. Sie blieb warm und rosig und war auch ganz weich. Sie konnte jeden Tag im kurzen Hemdchen herumtanzen, das war ganz weiß wie Schnee. Und ihre Schuhchen waren in einem klaren hellblau wie das gefrorene Eis. Kleine Ballettschuhchen waren das.

So tanzte sie jeden Tag durch die Straßen, während alles um sie herum erfror und erstarrte, und die Überlebenden waren verwundert wie sie das mache.

Eines Tages ging eine Frau auf sie zu und fragte sie. Da lachte das weiße Mädchen laut mit einer klirrenden Stimme und sang:

„Ich bin das Eismädchen!“ Und tanzte weiter und weiter.

Und wenn sie nicht gestorben ist, so tanzt sie noch heute durch die Straßen und lässt es um sich herum gefrieren. Also, nehmt Euch in acht, wenn Ihr sie seht.

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