Da heult nun der Schmetterling

wir waren alle mal bei blog.de

Sie war ein BlĂŒmlein hĂŒbsch und fein

Sie war ein BlĂŒmlein hĂŒbsch und fein,
Hell aufgeblĂŒht im Sonnenschein.
Er war ein junger Schmetterling,
Der selig an der Blume hing.
Oft kam ein Bienlein mit Gebrumm
Und nascht und sÀuselt da herum.
Oft kroch ein KĂ€fer kribbelkrab
Am hĂŒbschen BlĂŒmlein auf und ab.
Ach Gott, wie das dem Schmetterling
So schmerzlich durch die Seele ging.
Doch was am meisten ihn entsetzt,
Das Allerschlimmste kam zuletzt.
Ein alter Esel frass die ganze
Von ihm so heiss geliebte Pflanze.

Wilhelm Busch 1832-1908, humoristischer Dichter

Corona – selbst gezeichnet

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14 Antworten auf „Da heult nun der Schmetterling“

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