Erlösung 

Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus, flog durch die stillen Lande als flöge sie nach Haus….. Joseph von Eichendorff



Du warst dem Freitag, den 13. immer abergläubisch gegenüber. Hast mich oft angerufen und gesagt, wir soll Obacht geben und am Besten gar nicht aus dem Hause gehen. Und nun bist du genau an diesem Tag von uns gegangen.  Grüße Ch. von mir und wartet da oben auf mich. Eines Tages sehen wir uns wieder. 😢

29 Antworten auf „Erlösung 

    1. Ja, ihr Leiden hat ein Ende. Und dennoch für uns Hinterbliebenen ist es sehr schwer und unfassbar. Jetzt müssen wir durch die 4 Stadien der Trauer.
      Es war der Tag, der Erlösung, werde ich mir jetzt jeden Freitag den 13. beibehalten.

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        1. Oh ja, das hatte sie auch zu mir gesagt, wenn ich mit meinen beiden Schwägerin feiern ging und sie uns immer zur Tür brachte. Meine ältere Schwägerin ist letztes Jahr von uns gegangen und das hatte die Mutter auch nicht verkraftet, wenn das eigene Kind vor einem geht. Und für meine jüngere Schwägerin ist das eine viel härtere Zeit, wenn Mutter und Schwester fort sind. Es waren beide so wundervolle Menschen.

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          1. Das ist bestimmt hart, wenn die Tochter vor einem stirbt. Oje. Und die arme andere Schwester. Das ist schon sehr traurig. Hoffentlich verkraftet sie das ! Immerhin hat sie noch dich als Schwester 🙂 Schade, daß sie schon gehen mußten, aber sie würden sicher wollen, daß es euch gut geht !!

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            1. Sie verkraftet es sehr schwer und hab ihr gesagt, dass ich für sie da bin.
              Nein, das würden sie gar nicht wollen, das wir dann nur noch rumweinen. Es ist schwer, aber eines Tages überwinden wir unsere Trauer. Für meine Kids ist es auch sehr schlimm.
              Irgendwie kann man es gar nicht glauben, dass sie weg sind.

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              1. Ich mags mir gar nicht vorstellen. Aber das wird uns ja noch öfter begegnen im Leben. Ja, mit der Trauer umgehen können muß vielleicht auch gelernt werden. Alles nicht so einfach. Sei gedrückt und alles Gute für dich und deine Lieben !!!

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                  1. Ich finde es fehlt ein bißchen der kulturelle Umgang mit der Trauer. Früher gabs ja mehr Rituale. So wie das zu Hause aufbahren und drei Tage Abschied nehmen. So muß es viell. auch nicht sein, aber daß man sich genug Zeit nimmt. Aber wer will schon lange traurig sein…

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                    1. Das war eigentlich unser Plan, dass die Mutter für drei Tage nach Hause kommt, aber Vater ist durchgedreht und will keine Leiche im Haus haben. 🙄
                      So blieb uns nur der Abschied im Krankenhaus. Und sie wollte auch kein tratra nach ihrem Tod, einfach nur verbrannt werden und auf dem Unbekannten Hügel wo ihre Mutter ( sie hab ich auch noch kennenlernen dürfen) und Tochter liegen.
                      Ich hab mir dann zu Hause eine Kerze angezündet und ihr Bild im Rahmen kommt neben ihrer Tochter mit einem Engelchen. Meine Art Altar sozusagen.

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                    2. Ich weiß nicht, wie es mir damit gehen würde, aber an und für sich ist es bestimmt eine gute Möglichkeit, sich in Ruhe zu verabschieden. Man versucht ja meist schnell in den Alltag zurückzukehren, um es nicht fühlen zu müssen bzw. ständig dran erinnert zu werden. – Jaja, ich schreib hier so schön. Alles blanke Theorie…. Ja, ich erinnere mich an früher, als meine Omas starben. Man kann es nur schwer fassen, wenn jemand nicht mehr da ist. – Deine Idee mit dem Bild finde ich gut. So hast du sie bei dir !

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                    3. Früher bei meiner Oma und meinem super Opa, bin ich irgendwie anders damit umgegangen. Ich war zwar sehr traurig und hab geweint, aber ich fand schnell zurück in den Alltag und fand mich damit ab.
                      Aber bei meiner Tante, meine Schwägerin und jetzt die liebe Mutter, das setzt mir so nach. Meine Tante vermisse ich auch immer noch, obwohl es Jahre her ist. Manchmal träume ich von ihnen, dass sie wieder da sind. Die schlimmsten Träume hatte ich bei meiner Schwägerin, die für mich wie eine Schwester war. Ich sah sie von den Toten auferstehen, lief im langen weißen Gewand um und ich umarmte sie, hielt sie fest und dann kitzelte sie mich hab, dass ich sogar mit einer Abwehrhaltung im Bett senkrecht saß. Und einmal kam sie auch wieder zurück und ich war so froh aber traurig zugleich, weil ich ihr sagen musste, dass ihre ganze Familie tot sei. Ach furchtbar waren diese Träume, mit Freude und Schrecken zugleich.

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    1. Die letzte Woche war sehr schlimm. Davor war sie noch guter Dinge und hat das ganze Zimmer unterhalten und dann Zack, von einem Tag auf den anderen, lag sie plötzlich nur noch da . 5 Schlaganfälle, blind geworden und die Nieren fielen aus. Das war nur noch Quälerei. 😢

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