Viel zu tun 

…keine Zeit mich auszuruh’n. Der Weihnachtsmann ist in seinen Startlöchern und rast bald mit seinen Rentieren ab. 

Und ich rase auch gleich los, die letzten Einkäufe erledigen, mich ins Gewühl stürzen, als würden die Geschäfte nie wieder öffnen.

Da jeder von uns jetzt bestimmt nicht viel Zeit hat und morgen erst recht nicht, möchte ich heute schon mal Euch allen ein frohes Weihnachtsfest wünschen. Das Ihr die nächsten Tag Euch auch ausruht und aller Stress von uns abfällt. Schlagt Eure Bäuche voll, feiert schön und hoffe auf schöne Geschenke und mit allem Pipapo. 


Dieses Lied hatte ich letztes Jahr schon mal gepostet, aber es ist so schön, wie sie es singt und der kleene süße Hund dazu. 

https://youtu.be/t7pVky0u700

Dein Planet, mein Planet, unser Planet 

Seht ihr diesen wunderschönen blauen Erdball auf diesem Video? Ihr wisst, dass wir nur diesen einen Planeten haben? Und nur dort können wir leben und überleben. – Wem gehört dieser Erdenplanet? Uns allen. Hier ist genug Platz für uns alle, und die Erde gehört jedem von uns. Egal wo , egal auf welchem Fleckchen dieser Erde, jeder Stein, Strauch, Baum, Flur, Wald und Feld und ja , ganz besonders die Luft, die wir einatmen, gehört jedem von uns.                                                          Die Welt ist für uns alle da, egal ob braun, schwarz, weiß, grün, gelb, orange oder rot. Selbst die Tiere diesem runden Erdball gehören hier hin, egal wo.                                   Eins haben wir alle gemeinsam: wir atmen, in unsere Körper fließt Blut, wir haben ein schlagendes Herz und fühlen. 

The Earth-Prelude von meinem Lieblingspianisten 

https://youtu.be/sT27qHYXcjc

Flieg, mein Eisvögelchen, flieg


Die Königsfischer-Vögel der Madonna

…und ich fliege mit dir. Da saß es in meiner Hand, sein Gefieder schillerte in blauroten Farben und sah mich mit seinen winzigen, kleinen Perlenaugen an. Und dann flog es los, blitzschnell war es und schwuppdiwupp, verwandelte ich mich auch in ein kleines Eisvögelchen und flog mit ihm in die Vergangenheit…. 

Ich öffnete meinen Briefkasten und sah einen großen Umschlag. Ich wusste sofort, dort ist mein Buch drin. Nahm es heraus und eilte mit meinem Einkauf nach oben. Das Beste hebt man sich ja zum Schluss auf, also packte ich erst alles aus und als ich fertig war, widmete ich mich dem Umschlag. Langsam öffnete ich es und zog ganz vorsichtig das Buch heraus. Es ist alt und ein wenig vergilbt, aber ich mag das. 
Und wie ich es dann in den Händen hielt und auf das Titelbild schaute, wusste ich sofort voller Freude: Das ist es! 

Ich habe mein Buch wieder gefunden, mein Eisvögelchen, was jahrelang in meiner Erinnerung schlummerte, an meinen gefiederten Freund, an den ich so oft dachte und verschwunden war. Nach langer Suche, weil ich weder Autor noch Titel dieses Buches wusste, fand ich es endlich. Nach so vielen Jahren, das ich als kleines Mädchen von 9 oder 10 Jahren, eingekuschelt hoch oben im Doppelstockbett so oft gelesen hatte. Und dabei lief im Hintergrund mein Tonbandgerät mit Liedern der 80iger Musik. 


Ich schlug das Buch auf und war sofort gefangen in der Natur, zurück in meiner Vergangenheit. Ich war wieder dieses kleine Mädchen.                                                                       Karel Novy beschreibt seine Natur in so wunderbaren, einfachen Worten. Man taucht da regelrecht ein in die Welt der Königsfischer, das Überleben im harten, kalten Winter und auch durch die anderen Jahreszeiten fliegt man mit hindurch. Und natürlich lernt man die anderen Vögel kennen, die mit ihm dort an der blauen Bucht leben. 

Und auch die Illustrationen haben etwas zauberhaftes und lässt einen dort noch tiefer hineintauchen. 





Manche Bücher aus der Vergangenheit sollten nicht vergessen werden. 

Der Winter geht zu Ende 

Winter! Winter! Immerzu war es Winter. Wollte er nie zu Ende gehen?                                                             Ein Eisvogel hockte auf einem Erlenast am zugefrorenen, verschneiten Fluss. Er war die Kälte gewohnt und fühlte sie nicht, aber er hatte Hunger.  Der Winter bedeutete für ihn die Zeit großen Hungers.                                                                                 Wenn die Sonne herauskam, dann war sie nur ein fahler Ball am Himmel, und Ihr Untergang im Abendrot kündete scharfen Nachtfrost an. Dann klangen die Rufe der Vögel am See, als wollten sie den schlimmen Winter vertreiben.                                 Langsam wurde die Sonne heller, sie wärmte und schien zu lächeln. Allmählich schwand der Schnee. Der Eisvogel wurde lebhafter.                                         Eine Schar Zeisige flog vorbei, umflatterte die Krone der jungen Kiefer und vollführte großen Lärm. Die Lerchen waren schon zurückgekehrt und sangen über dem Feld. Stets trillert im April die Lerche, selbst wenn noch Frost herrscht.                     Der Winter ging zu Ende. Der Frühling kam! 

Und ich erinnere mich zu gut, das  auch dieses Lied beim Lesen lief und muss, wenn ich an den Eisvogel denke, an den Chris Normen denken. 😅 

https://youtu.be/WJzmn6JND28