Kampf der Killerviren…

Das es mich nach so kurzer Zeit wieder erwischt hat, hatte ich noch nie. Zumindest kann ich mich nicht erinnern, nach drei Wochen wieder krank zu werden. 

Jetzt hab ich mich mit Vitaminen eingedeckt. Zitrone, Orangen, Gemüse, Reishi Pulver, Ingwer…. und und und… 

So langsam geht es mir besser, aber der Schnupfen war echt heftig. Mein ganzer Körper hat schlapp gemacht. 

Nachher mach ich mir wieder eine lecker Pilzpfanne mit Knoblauch und Zwiebeln. 

Und für die Kids? Uff, was mach ich denen? 

Oben ohne…

…durch die Hauptstadt. Mit der ganzen Familie. Oha! Denkt ihr sicherlich. Wie verantwortungslos! Okay okay, wir hatten immerhin einen Helm auf. 

Also gut: Ihr wisst ja was ein Cabriolet ist? Gut, ich zum Glück auch. Und eine U-Bahn kennt ihr auch alle. ABER eine U-Bahn OHNE Dach ganz bestimmt nicht. 

Mit der Cabrio U-Bahn sind wir durch die Berliner Unterwelt. Ein kleines dreistündiges Abenteuer. Die Lichter in den Tunneln wurden extra für uns eingeschaltet und tuckerten von Bahnhof zu Bahnhof. Manchmal waren die Decken hoch, manchmal sehr niedrig, mal eckig mal rund. 

Auf den Bahnsteigen schauten die Passanten ganz begeistert und winkten und riefen uns zu. Ein Mann saß gerade und starrte auf sein Handy, hörte die Bahn hineinfahren, stand auf, während er weiter auf sein Handy starrte, machte ein Schritt nach vorne und blickte da erst auf. Was war er überrascht 😂. Ein anderer hob sein Hund hoch und winkte mit seiner Pfote und alles lachte laut. 

Wir bekamen Headsets aufgesetzt und gelbe Helme dazu und der Lokführer quasselte 3Stunden über die ganze Berliner Geschichte. Das meiste hab ich wieder vergessen. 😅

In den Tunnels war es warm, manchmal kam einem stinkende warme Katakombenluft entgegen, der Wind blies immerzu in den Augen, dann zwischendurch wehte plötzlich uns eisige Luft um die Köpfe. 

Eine kleine Pause war auch drin, wo für uns die Toiletten aufgeschlossen wurden und alles dorthin stürmte. 😂

Also, das war wirklich ein klitzekleines Abenteuer. Wer eine Reise nach Berlin plant, sollte dies rechtzeitig reservieren. 






An der Kasse ausrasten…

…würde ich ja mal gerne. Rumschreien und alle Leute absauen. „Lohoos! Mach mal hinne,fummel doch jetzt nicht jeden einzelnen Pfennig raus. Ick will ooch mal ran kommen.“

„Hallo jehts noch? Musste den Wagen an mein Arsch ranschieben? “

„Nun pack schon aus, hopp hopp alles aufs Band, will mein Kram ooch druffpacken!“ 

„Könnse mal die nächste Kasse uffmachen!? Wat istn dett für ein Verein hier?!“ 

Da schiebst du fröhlich deinen Einkaufswagen durch den Supermarkt, nur um alles was du benötigst, in den Wagen zu packen und dann all diese Sachen, die du mit großer Müh hineingepackt hast, aufs Band zu packen und dann, hinter der Kasse den ganzen Kram in Windeseile wieder in den Wagen zu packen und nach dem Bezahlen WIEDER alles aus dem  Wagen in die Einkaufstüten oder Trolley zu packen uuuund dann zu Hause WIEDERUM alles auszupacken in die Schränke. Einkauf ist doch eigentlich der Horror, wenn man sich das mal bewusst macht.

Was ich am meisten hasse, ist, wenn mein Wagen gerammelvoll ist, dabei bin das ganze Zeuch aufs Band zu packen und ein Kunde hinter mir dabei ist, sein Zeuch draufzutun, und ich kein Platz mehr hab für meinen Einkauf. DA könnte ich echt ausflippen und fange an, wie bei den Bauklötzen ohne unfallen, alles hochzustapeln oder Tetris mit Milch und Nudeln spiele, bis der Jenige hinter mir dies bemerkt und anfängt seine Sachen zurück zu schieben, während das Band dann weiter läuft. Ja ja… da könnte ich einfach mal rumbrüllen und alles um mich schmeißen. 

Natürlich mache ich das nicht und bin immer nett und geduldig. Und wenn jemand nur eine Sache hat, lasse ich den auch mal vor. Und dann der nächste kommt mit auch einer Sache und fragt, ob er vorkönne. Na klar, ich bin ja nett. Und dann schließlich den dritten durch lasse und dann sehe, dass eine vierte Person mit nur zwei Sachen antanzt, da rief ich wirklich laut: „Jetzt ist aber Schluss, sonst komm ich nie dran!!!“ 

😅😂

Zum Sterben in den Wald 

Wer will schon sterben? Niemand! Jeder will ein langes Leben. Dann gibt es aber die Lebensmüden. Die wollen sterben. Bei den Einen ist es ein Aufschrei. Und dann gibt es die, die wollen sterben. Da kannst du tun und machen was du willst, diese lassen sich davon nicht abbringen und wählen die Zeit aus, wo es niemand ahnt und mitbekommt. Und bringen sich dann einfach um. Und dann gibt es welche, die gehen in den Wald. In einem großen, tiefen, düsteren Wald wo sie niemand findet. Aber nicht in irgendeinem dunklen, finsteren Wald. 

Habt ihr schon mal von dem Baummeer gehört oder gelesen, den Selbstmordwald Aokigahara? – Dieser riesige, gigantische Wald befindet sich in Japan am Fuße des Fujis. Und wenn du dich in diesem undurchdringlichen Gruselwald verläufst, und das auch noch ohne Proviant und Wasser, dann Prost Mahlzeit, dann bist du so oder so dem Tode geweiht. Die Geister der Toten, die „yūrei“ werden dich holen und wenn du richtig Pech hast, wird man nicht mal deine Leiche finden. 

Dorthin gehen die Selbstmörder. Und schlimmer noch, früher wurden die Alten und Kinder oft zum Sterben ausgesetzt, wie bei Hänsel und Gretel, wenn die Familien zu arm waren.

Wäre ich nicht über den Roman „Suicide Forest“ gestolpert, hätte ich wohl nie von diesem Wald erfahren. Ein Roman, der sich an einem realen Ort, mit wahren Hintergründen, abspielt, in diesem der Autor Jeremy Bates fikitive Begebenheiten eingebaut hat. Sozusagen ein halbdokumentarischer Horror-Thriller. 

Da mich das Ganze neugierig gemacht hatte, habe ich natürlich in Google über diesen Selbstmordwald recherchiert und bin dann auch noch über den Film „The Forest“ gestolpert, der sich auch dort abspielt. 

Natürlich musste ich mir den Film angucken, wo ich doch gerne Horrorfilme gucke und wollte mich gruseln lassen. Aber ich glaube, ich bin schon zu abgehärtet, und fand den Film nicht grad spektakulär und das Ende war auch doof. 

Um vom Horrortrip wieder runterzukommen, hatte ich mir dann was ganz anderes angeschaut, und zwar „Die Entdeckung der Unendlichkeit“. Der Film war richtig Klasse und hatte sogar ein Tränchen im Auge. Ich finde Stephan Hawking cool, das ist Superman hochintelligent! Und sein Buch hatte ich damals auch mit großem Interesse gelesen und steht noch bei mir im Bücherregal.