Neubeginn 

Die Ferien sind vorbei. Vorbei mit Ausschlafen, rumgammeln und all die herrliche Zeit. 

Zum Teil bin ich auch froh, denn nun kommen wir wieder richtig rum. Die Nacht war eine Katastrophe, weil ich einfach nicht schlafen konnte und hab nur 4 Stunden Schlaf intus.

Heute ist noch meine Pufferzonenzeit. 🙂 Den ersten morgendlichen Alltag mit den Kids bewältigen. Ab morgen müssen die Kleinen alles alleine schaffen. 

Ich hatte erst Bedenken und habe mit den Kindern den Morgen ab morgen durchgekaut.

Ich stehe dann ab halb 6 auf (ich die Eule, Spätaufsteher…meeeh) , erst mal Kaffee. Dann werde ich mich fertig machen.

Die Kleinen müssen dann auch früher als sonst raus, damit ich weiß, dass sie fertig und angezogen sind, wenn ich kurz nach 7 losgehe.

Dann haben die beiden Zeit bis viertel vor 8, bis zwei Schulfreundinnen klingeln und sie alle gemeinsam abdampfen. 

Ich habe denen auch eingebläut, aufzupassen, dass der Hund nicht mit raus marschiert. :))

Aber die Kids sind zuversichtlich und sagen, sie schaffen das. 

Schulbrote werde ich dann ab jetzt Abends vorbereiten, denn im hektischen Morgen werde ich das nicht packen, wo ich kaum mit mir selber fertig werde.

Um 8 Uhr beginnt meine Zeit. Umschulung im Verkauf.

Ich und Verkauf! Ich und rechnen! Das wird der Horror. Mit rutscht jedes Mal vor Aufregung das Herz in die Hose. 

Aber nach allem probieren, abwiegeln und durchdenken, welchen Neuanfang ich nehme, kam am Ende eben das heraus.

Etwas was ich nie machen wollte. Aber wie sagt man so schön? Man soll sich seinen Ängsten stellen. 

Und ich bin ja durch und durch ängstlich. Vor allem Neuen hab ich immer so eine scheissangst.

Aber nach all dem, was ich geschafft habe und immer wieder Ängste  überwinde, und trotzdem ängstlich bleibe, hab ich es überlebt. Und so werde ich wohl auch das überleben. 

Ob ich das mit dem Rechnen hinbekomme? Ich kann zwar rechnen aber bin da extrem langsam und wenn ich nervös werde, geht gar nichts mehr. Prost Mahlzeit!

Mitten im Feld

Mitten im Feld, wo die Ähren so hoch stehen, das man sie nicht sieht, dort steht sie.
Sie hat eine große weiche Decke. Die breitet sie dort aus. Ein kleiner Viereck platt gedrückt.
Einen Korb hat sie dabei. Darin ist roter Wein, zwei Gläser, die sie sogleich befüllt.
Dazu ein paar Kekse, Weintrauben ganz fruchtig und prall, Erdbeeren so rot und duftig, und Kuchen schön süß und frisch.

Und er steht da und schaut ihr zu.
Sie sind verschwitzt, denen  ist es warm. Die Sonne scheint heiß auf beide herab.
Der Himmel ist strahlend blau.
Sie reicht ihm ein Glas Wein. Stoßen einander an.
Trinken ein Schlückchen.

Ihre Atem sind noch heftig und können nur langsam trinken.
Sie sind zuvor herum getollt. Sind durch das Feld gerannt. Haben sich aus den Augen verloren. Er hat sie gesucht, und gefangen.
Hat sie einfach geschnappt. Sie an sich gedrückt.
Und haben ihre stark pochenden Herzen gespürt. Trommelten beide wie wild gegen ihre Körper.
Ganz nah waren sie sich schon.
Er hätte sie einfach küssen können, aber er hat eine Sekunde zu lange gezögert und sie ist ihm wieder weg gerannt.
Zu ihrem Fleckchen Viereck.

Beide trinken ihre Gläser leer.
Füttern sich mit dem Obst. Sie müssen lachen. Sie kommen sich ein wenig unbeholfen vor.
Sie schenkt neuen Wein ein und verschüttet ihn.
Und sie lachen dann immer mehr.
Liegen auf der warmen weichen Decke.
Lachen und verschütten Wein, verkrümeln den Kuchen und werfen Kekskrümel den Vögelchen zu.

Beiden wird es immer wärmer. Die Mittagssonne brennt sehr heiß herunter.
Sie holt die Flasche Wasser heraus, die noch im Korb ist.
Schüttet es über ihren Kopf.
Sie wird ganz nass. Ihre Bluse auch.
Sie schüttet das Wasser auch über ihn.
Es erfrischt beide.
Nun klebt die Kleidung an der Haut.

Und sie liegen dann glücklich und selig nebeneinander.
Sie rollt zu ihm herum. Sie schauen sich gegenseitig an.
Er nimmt sie in seinen Armen, sie liegen ganz nah und eng beieinander.
Zwei erhitzte Gemüter, heiß von der Sonne und nass vom Wasser.

Zucker und Brot…

…macht das Leben tot!

Also kein Zucker und Getreide mehr. Und es stimmt! Denn seit ich diese Dinge aus meiner Ernährung raus halte, geht es mir wesentlich besser. 

Paleo ist ja jetzt in aller Munde. Und ich versuche, also ich versuche wirklich,mich annähernd danach zu ernähren. 

Es ist gar nicht so einfach. Der Tag fängt an und dann die Frage; was frühstücke ich jetzt? Kein Brot, keine Brötchen auch kein Vollkornbrot.

Eier! Eierpfannen in vielen Varianten. Wenns schnell gehen muss, zack Ei in die Pfanne. Sonst kann man Gemüse mit hinzu schmeißen. 

Paleo ist teuer! Alles wird direkt frisch zubereitet. Man steht ewig in der Küche. Am Besten genug vorkochen, dass das zum Abendessen oder nächsten Tag reicht. 

Lust auf Brot? Ja da gibt es Möglichkeiten. Flohbrote zum Beispiel.

Auf jeden Fall, als vor ein paar Jahren mein Körper anfing rumzuspinnen, stellte ich allmählich meine Ernährung um. Aber irgendetwas vertrug ich dennoch nicht.

Nun bin ich froh, auf Paleo gestoßen zu sein, die Steinzeiternährung.

Immer kann ich es mir nicht leisten, dann falle ich wieder in die ungesunde Ernährungsweise und genieße die Brote und Schokolade und Chips  und stopfe mich voll und es danach bereute. Es wirkt sich sofort aus. Dann geht’s mir richtig beschissen. 

Aber manchmal muss es eben sein, all die ungesunde Sachen zu genießen. Es muss eben nur im Rahmen bleiben.

Wie geht das Zitat? Die Menge macht das Gift ? 

Ach ja, das war von Paracelsus: „Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis machts, daß ein Ding kein Gift sei.“ 

Die Welt, ein grauenvoller Ort

Die Welt ist die Hölle, die wir bestehen müssen, um in den Himmel zu kommen. 

Wenn viele sich aufregen, was nur derzeit alles passiert, es immer schlimmer wird, dann denke ich mal 100 Jahre zurück oder 200 oder 500 oder an die Zeit im Mittelalter. 

Möchte da jemand tauschen? Ich nicht.

Die Welt war schon immer grausam. 

Und ich bin zufrieden mit dem was ich hab. Nicht viel, aber weder muss ich verhungern, noch meine Zeit ohne Dach verbringen. Im Winter hab ich es warm und mir fliegen keine Granaten um die Ohren. 

Bin weit weg vom Wasser , um Tsunamis zu befürchten, bis auf paar Stürme , werde ich nicht vom Wirbelsturm weggeweht. 

Ich bin dankbar für jeden Tag, dass meine Kinder leben und nicht verschwinden. Und liebe meinen Hund, der nicht gequält wird.

Da kann man vieles aufzählen. 

So wie es früher war, so ist es heute. Man versucht nur die Welt zu einen angenehmeren Ort zu machen, aber klappt leider nicht überall. 

Eine Blogwelt….

…dem Ende geweiht. Es ist wie, wenn die Erde stirbt und all die Menschen ihr Hab und Gut zusammenraffen , retten was zu retten gibt und ab zum Mars. Dort stellen sie wieder ihre neue Welt zusammen.

Tja, Blog.de leert sich und WordPress füllt sich. 

Ich hoffe, meine Muse kehrt zurück und bestückt mein Gehirn mit neuen Ideen. Na wenn nicht, ich hab ja mein ganzes Gut gerettet , und was mir davon gefällt, kann ich es dann neu präsentieren.