Fließgewässer

Das Leben ist wie ein Fließgewässer.
Es beginnt mit dem Ursprung,
der Quelle.
Aus der Quelle sprießt ein kleines Wässerchen.
Erst noch sanft, fein und so klar.
Ein kleines Bächlein.
Später wird es breiter und tiefer.
Das Wasser fließt mit schneller Geschwindigkeit voran.
Ich sehe den Fluss vor mir,
wie der sich schlängelt,
und laufe dem entlang, bis an das Ende.
Ich kann alles sehen, ich weiß jeden Stein,
jeden Büschel am Wegesrand,
jedes Gefälle und jede Biegung.
Und komme am Ende an.
So ein Flusslauf ist sehr lang.
Was wäre, wenn ich mein Leben sehen könnte, wie diesen Flusslauf?
Wäre das nicht toll zu wissen,
was immer käme?
Zu wissen, wann die nächste Biegung kommt.
Wann der sich gabelt?
Wann ein Gefälle, wenn sich das Wasser eine Felskante hinab stürzt,
hinab stürzt zu einem tosenden brausenden Wasserfall,
manche, die tödlich sind in ihrer Wucht?
Oder eine feine Kaskade, wie ein sanfter warmer Regen?
Was wäre, wenn ich wüsste,
wo mein Lebenslauf endet?
In einem reißenden Strom,
ins Meer der Unendlichkeit,
oder hört der einfach an einer vertrockneten Stelle auf?
Oder, was wirklich schön wäre,
in einem wunderschönen glänzenden stillen See,
eingefriedet in einem Wald,
wo die Ruhe und Stille herrscht?

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Sommersonne im November

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Das ich im November auf dem Balkon mich sonne…also, wenn ich mich zurück erinnere, habe ich das noch nie getan.
Atmet das Universum doch ein, und alles kommt näher?
Menschengemachte Klimaveränderung? Ich weiß nicht,  die wollen doch nur die Panik schüren.  In allen Zeiten der Abermillionen Zeiten gab es Klimaveränderungen.
Und wenn es doch stimmt,  dass wir schuld sind, lieber erstmal skeptisch bleiben.  Wenn die Natur das so will, können wir eh nichts groß daran ändern.  Denn die Natur macht was sie will.