Der Kreis des Lebens

Der Kreis des Lebens dreht sich immerzu vorwärts. Ohne Anfang und ohne Ende. Es dreht immer nur nach vorne, nach vorne und niemals zurück.

Es gibt nichts, was sich zurück entwickelt, der Mensch nicht, die Erde nicht, das Universum nicht, und auch die Uhr dreht sich nicht rückwärts. Es geht immer nur voran.

Wie hat alles angefangen? Es gibt kein Anfang.

Wie wird alles enden? Es gibt kein Ende.

Was hat den Urknall ausgelöst? Was war vor dem Urknall? Was war noch weiter davor? Und noch weiter und weiter….

Ein Stift und ein Blatt liegen vor mir auf dem Tisch. Woher kommt das?  Es wurde aus Holz gemacht.

Woher kommt das Holz? Vom Baum.

Wie entstand der Baum? Der wuchs aus der Erde.

Woher kommt die Erde? Aus dem Universum.

Woher das Universum?

Ewig könnte man forschen und suchen und suchen und finden, und dennoch würde man weiter suchen, bis in die weit entfernteste Vergangenheit hinein. Man würde immer wieder alles hinterfragen, warum das, woher dies, wie kam das, woraus…es gibt kein Anfang.

Was ist das Nichts? Wenn ein Licht aus dem Nichts entstehen konnte, dann ist das Nichts auch etwas, was nicht Nichts ist. Woher kommt das Nichts? Was war vor dem Nichts?

Kann etwas aus dem Nichts entstehen?  Unmöglich.  Es gibt kein Anfang.

Und wenn es kein Anfang gibt, gibt es auch kein Ende. Alles dreht sich vorwärts.

Wenn wir Menschen sterben, sind wir zwar tot. Aber wir sind nicht wirklich weg.

Wir gehen über in eine andere Form.

Reinkarnation? Warum sollten wir wiedergeboren werden? Dann wäre es wie, als würde man von vorne beginnen.

Das ginge nicht, man kann nicht zweimal geboren werden. Denn es geht immer nur VORAN. NUR VORAN.

Ein Rad das sich vorwärts dreht.

So gehen wir über in eine andere Form, in welche, wissen wir nicht, und entwickeln uns weiter.

Immer weiter, und weiter, ohne Ende bis in alle Ewigkeit…

 

Gedanken eines großen Philosophen

Mein Sohn