Nähe des Geliebten

Ich denke dein, wenn mir der Sonne Schimmer

Vom Meere strahlt;

Ich denke dein, wenn sich des Mondes Flimmer

In Quellen malt.

Ich sehe dich, wenn auf dem fernen Wege

Der Staub sich hebt;

In tiefer Nacht, wenn auf dem schmalen Stege

Der Wandrer bebt.

Ich höre dich, wenn dort mit dumpfem Rauschen

Die Welle steigt.

Im stillen Haine geh‘ ich oft zu lauschen,

Wenn alles schweigt.

Ich bin bei dir; du seist auch noch so ferne,

Du bist mir nah!

Die Sonne sinkt, bald leuchten mir die Sterne.

O wärst du da!

Goethe

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9 Antworten auf „Nähe des Geliebten

      1. und von der halsbrecherischen liebe, da verstand er nur gar zu viel, und um seine erlebnisse dbzgl. alle „verarbeiten“ zu können, dichtete er sich fast um seinen verstand, und brachte dabei all die vielen mädels fast um den ihren, dieser wilde liebende! noch mit 70 verguckte er sich in eine 17 jährige, fast so wie udo jürgens *lach*

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          1. *hehe* war wohl schon der hundertste frühling bei diesem tollste aller schürzenjäger *grins*
            oooohhhh jaaaaaaaaaaaaaa, was wäre die lyrik ohne die liebe???!!! NICHTS!!!

            (wieso bist du eigentlich schon sooooo früh auf??? *erstaunt guck* )

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