Kleine Ufo-Reise

Hier könnt ihr mir beim Üben zuhören. Anfangs probiere ich einiges aus, und zum Ende hin komme ich dann in meinen Flow. 😁

Handpan spielen macht mir weiterhin viel Spaß. Es ist einfach ein wundervolles Instrument. Ich hoffe, euch gefällt es auch. Dann schaltet den Alltag mal ab, vergesst Corona (also den Virus, nicht mich) und alles andere um euch herum, lasst euch einfach treiben.

UfoReise

Und am Besten kommen die Klänge über Kopfhörer zu Geltung. 😬

Treppe zur U-Bahn

Ich laufe die mit Menschen gefüllte Straße entlang. Dem Bahnhof entgegen. Oben fährt die S-Bahn. Ich höre das Rattern der Räder über die Brücke. Links von mir die Straße, voll mit Autos, aneinander gereiht. Hin und wieder hupt jemand voller Ungeduld. Ich zwänge mich durch die Leute, die unbedingt Pizza To Go kaufen, den Frisörsalon daneben bestürmen, zwischen den Besoffenen hindurch, an dieser Suffkneipe vorbei. Ich hole meine Maske heraus, die wie ein Gummi plötzlich von meinen Fingern schnippst, im hohen Bogen in eine Pfütze. Mist! Ich fingere die Maske heraus. Ab in den Müll. Zum Glück habe ich mehrere Ersatzmasken dabei.

Ich nähere mich der Schwingtür am Bahnhof. Menschenmassen kommen mir entgegen, die gerade aus der S-Bahn gestiegen sind. Die Türen schwingen auf und zu, auf und zu. Ich muss aufpassen, nicht umgestoßen zu werden. Leute gehen mit mir rein. Es wird zu einem Nadelöhr, wer zuerst? Wir quetschen uns hindurch. Im Bahnhof muss ich ausweichen, um nicht umgerannt zu werden. Ich weiche nach links aus, aber da kommen mir noch mehr Gestalten entgegen. Alle vermummt mit Masken. Ich will nach rechts ausweichen, aber da sind sie auch. Dann ab durch die Mitte, ich laufe Slalom.

Ich will doch nur runter zur U-Bahntreppe, die dort im Bahnhof hinunter führt. Aber da höre ich die U-Bahn. Die fährt gerade weg und wieder kommen mir massenhaft Menschen entgegen. Einige reißen sich die Maske vom Gesicht. Ältere Menschen, junge Menschen, die ewigen Studenten mit ihren Rucksäcken. Mit Hunden, die aufs Feld wollen, der gegenüber ist. Die meisten wollen dahin. Bauarbeiter in ihrer Arbeitskluft. Plärrende Kinder, Mütter mit Kinderwagen. Eigentlich ist da doch ein Aufzug 🤨.

Breitgefächert kommen die mir alle entgegen. Ich kann nicht nach links, die werfen mich um. Durch die Mitte geht auch nicht. Ich drücke mich ganz nach rechts. Aber da kommen mir auch vermaskete Menschen entgegen. Alle wollen die Treppe hinauf, hinaus aus dem Bahnhof oder hoch zur S-Bahn, oder aufs Feld. Ich bleibe kurz stehen, erhasche einen Blick zum Blumenladen hinter der Treppe. Ob ich dort kurz verschnaufe und paar hübsche Blümchen kaufe? Für was? Ich brauche keine Blumen, die verwelken irgendwann. Ich will die Treppe runter. Ich erblicke eine Lücke, und husche hindurch. Laufe hinab. Runter in den Schach. Immer am rechten Geländer entlang. Die Menschen brauchen ja Platz, damit alle hoch hinaus können.

Endlich löst sich die Meute auf. Eine Frau sitzt auf der Treppe, links. Da liegen Zeichnungen. Eine Portraitzeichnerin. Ich könnte mich ja mal malen lassen. Will ich aber nicht. Weiter unten sitzen ein Mann und eine Frau. Schälchen steht da, die wollen Geld. Die sehen nicht wie Obdachlose aus. Zwei Weltenbummler, die sich durchschlagen wollen. Ich könnte denen was reinwerfen. Ich hab kein Kleingeld in der Tasche. Doch, ein Euro hab ich. Aber den brauche ich für den Einkaufswagen immer. Mein Portmonee ist im Rucksack tief verstaut. Ich habe keine Lust den Rucksack abzunehmen und darin rumzuwühlen. Außerdem kommen hinter mir schon wieder eine Horde Menschen. Die wollen auch alle runter. Alle wollen zur U-Bahn. Und zwar genau die, in die ich will. Die gerade einfährt und renne die letzten Stufen. Ich beeil mich, so wie die anderen auch. Alles quetscht sich zur Tür. Die U-Bahn spuckt jede Menge Menschen aus, die können kaum raus, weil die anderen unbedingt zuerst rein wollen. Denn jeder will sitzen. Der Kampf um den Sitzplatz. Ich werde automatisch mit hineingestürzt. Da will ich sitzen. Zack, jemand war schneller. Der knallt sich auf den Sitz. Dann eben dahin, der Nächste schmeißt sich darauf. Verdammt!

Aber da sind noch genug Plätze frei, aber niemand will, dass man sich neben einen setzt. Also bleibe ich stehen. Meine Gedanken jammern. Ich will sitzen, bin den ganzen Tag auf Beinen und der Rucksack fühlt sich zentnerschwer an. Die U-Bahn fährt los….weg vom Tempelhof, da am Tempelhofer Feld.

Zum Innehalten und Träumen

Bisschen relaxen, in ferne Länder schwelgen und sich durch die Natur träumen.

Nun habe ich aus meinen eigenen Bildern, aus Urlaube, von hier bis runter nach Portugal, Spanien, Italien, Gibraltar und zurück in deutschen Gefilden der Natur, ein Video kreiert. Und damit das Bildergucken nicht so langweilig wird, habe ich meine Handpanklänge hinzugefügt.

Natürlich wird manch Musikerohr sich ein wenig kräuseln, da ich mich an manchen Stellen immer noch verhaspele und aus dem Takt komme. Aber Übung macht den Meister, und bis ich perfekt bin, dauert das noch ganz lange.

Ich hoffe, euch gefällt es trotzdem und könnt es genießen. Und ganz wichtig; am Besten klingt das mit Kopfhörer. Oder falls jemand YouTube über Fernseher gucken kann, ist es auch super.

Also habt ein schönes Wochenende und bis bald! 🤗

Handpanklänge