Ohrenschmaus

Während der Bus wie ein Raupe durch den Verkehr kriecht und hungrig die Menschen in sich hineinfrisst und an jeder Haltestelle wieder ausspuckt, und ich mittendrin, gibt es heute mal was feines für die Ohren.

Vorhin genoss ich beim Kaffeetrinken einige Klänge und fand dieses. Hans Zimmer geht immer. Er ist auch einer der begnadeten Künstler. Schönes Wochenende euch 👋🏼

Der Hans Z.

Weihnachtsgeschichte 2019 – Episode 2 (inkl. Audioversion)

Und weiter geht es mit der Episode 2 unserer Weihnachtsgeschichte.
Wünsche euch viel Spass beim Lesen oder Hören. Weiter unten seht ihr die Hörfassung.
Und natürlich der Link zur 1. Episode und den anderen beiden Geschichten. Diese können aber unabhängig voneinander gelesen werden.

Episode 1

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Das Schneewunder

Episode 2 von Berta

Tytola flog lautlos hinter Odio Nix her. Welch ein Glück, dass die Schleiereule so gut sehen konnte. Es wäre ihr sonst nicht möglich gewesen, dem bis auf die Fußspuren unsichtbaren Gnom zu folgen.

Nach ein paar hundert Metern gab es plötzlich keine weiteren Spuren. Odio Nix schien auf der Stelle zu stehen. Nun war ein Klopfen zu vernehmen, das von der alten Eiche unmittelbar vor den letzten Spuren kam. Nur wenige Sekunden später bewegte sich in Bodennähe ein Stück der Rinde. Tytola hörte die ihr bekannte Stimme von Querbur, dem Trollmagier, fragen: „Was führt dich so spät noch zu mir?“

Der Gnom antwortete: „Unvorhergesehene Umstände! Das weiße Mistzeug fällt vom Himmel, als gäbe es kein Morgen! Das ist das Letzte, was ich jetzt brauche! Du musst mir beim Verwandeln behilflich sein!“

„Komm rein.“, sagte Querbur. Kurz darauf legte sich das Rindenstück wieder zurück auf…

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Das Eismädchen

Letztens bin ich beim Durchforsten einiger Erinnerungen auf eine Geschichte gestoßen. So eine ganz kleine, superkurze Geschichte. Und dachte so, ja hübsch geschrieben. Sag mal, hab ich die geschrieben??? Tatsächlich! Ich selbst. 🤣 Im ersten Moment konnte ich mich überhaupt gar nicht erinnern, dass ich die tatsächlich geschrieben hatte. Und überlegte, wie ich darauf gekommen bin. Da dachte ich mir, das es an diesem Tag wohl sehr kalt draußen gewesen war. Und während ich so bitterlich fror, habe ich mir diese Geschichte zusammengesponnen.

Eismädchen

Damals vor vielen vielen Jahren brach eines Tages ein eiskalter Winter herein. Der war so kalt, das alles gefror.

Die Tiere, die Bäume und Pflanzen, und sehr viele Menschen erfroren. Sie wurden alle zu Eissäulen.

Nur ein Mädchen nicht. Sie blieb warm und rosig und war auch ganz weich. Sie konnte jeden Tag im kurzen Hemdchen herumtanzen, das war ganz weiß wie Schnee. Und ihre Schuhchen waren in einem klaren hellblau wie das gefrorene Eis. Kleine Ballettschuhchen waren das.

So tanzte sie jeden Tag durch die Straßen, während alles um sie herum erfror und erstarrte, und die Überlebenden waren verwundert wie sie das mache.

Eines Tages ging eine Frau auf sie zu und fragte sie. Da lachte das weiße Mädchen laut mit einer klirrenden Stimme und sang:

„Ich bin das Eismädchen!“ Und tanzte weiter und weiter.

Und wenn sie nicht gestorben ist, so tanzt sie noch heute durch die Straßen und lässt es um sich herum gefrieren. Also, nehmt Euch in acht, wenn Ihr sie seht.

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Weihnachtsgeschichte 2019 – Episode 1 (inkl. Audioversion)

Am 11. November 2017 hat es mit einem einsamen Penner in einem Wald begonnen. Von da an wurden immer mehr Figuren um den armen Mann Leben eingehaucht. Ein Jahr später beschlossen wir, die weihnachtlichen Gestalten weiterhin aufleben zu lassen. Jetzt, im dritten Jahr, bemerkten wir, dass uns die wunderbaren Protagonisten ans Herz gewachsen waren, mit all ihren Höhen und Tiefen, denen widerfahren waren und dennoch herzensgut blieben.
Heute zum 1. Advent geht der dritte Teil unserer Weihnachtsgeschichte weiter. Die erste Episode beginnt mit mir und dann immer jedes Wochenende bis zum 24. Dezember.
Ich bin dankbar, fünf wunderbare Menschen kennengelernt zu haben. Wir sechs, die sich zufällig zusammengewürfelt, entschieden haben, eine Weihnachtsfortsetzungsgeschichte zu kreieren, nichts ahnend, dass daraus drei wundervolle, lustige Jahre entstanden, wo wir dieses Mal sogar am Anfang des Jahres angefangen haben an der neuen Geschichte zu basteln. Einen grandiosen Dank geht auch an unserem großen Erzähler, der die Geschichte vertont, für die “faulen“ Leser unter uns.
Für alle Neueinsteiger könnt ihr gerne zu unserem Anfang zurück und euch Stück für Stück hindurchlesen oder hören. Wünsche allen viel Spaß und Freude dabei und einen wundervollen 1. Advent.

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Das Schneewunder

Episode 1 von Corona

Womp! Wusch! Boing!

Riesige Schneeflocken, groß wie Bowlingkugeln, prallten gegen seinen Schultern und immer wieder auf seinen Kopf. Er blickte hinauf und konnte es einfach nicht fassen. War er geschrumpft, oder waren die Schneeflocken gewachsen? Wohin seine Augen auch blickten, überall lag meterhoch der Schnee. Weit und breit war alles weiß. Es war unmöglich für ihn, dort hindurch zu stapfen. Er würde im tiefen, weichen Schnee versinken und auf Nimmerwiedersehen verschwinden. „Verfluchter Schnee!“ brüllte er vor Wut.

Erschrocken setzte sich der Gnom Odio Nix senkrecht in seinem Bettchen auf. „Hach“, lachte er laut los. „Es war nur ein Traum!“, rief er erleichtert. Trotzdem sprang er aus dem Bett und tapste barfuß zum Fenster. Dort blickte er in die Nacht hinaus. Seine Wut im Bauch löste sich langsam auf. Weit und breit kein Schnee. Nur der karge, braune Waldboden und die kahlen, knorrigen, in die…

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Ich bin wieder hier…🎵🎶

🎵🎶…in meinem Revier…🎶🎶…singträller…

Die Muse und die Zeit waren nicht mehr vorhanden, und somit war ich lange Zeit verschwunden. Aber bei so vielen tausenden von Schreibern und Lesern hier, da fällt eine Person mehr oder weniger kaum auf. Sicherlich bemerkt auch niemand, dass ich plötzlich wie aus dem Nichts aufgetaucht bin.

Heute ist ja der 1. Advent und habe nachher auch im nächsten Post eine wunderschöne Überraschung für euch.

Aber wie gesagt, mir fehlte in letzter Zeit schlichtweg die Zeit zum Bloggen und bei euch zu kommentieren. Und nun bin ich wohl in Vergessenheit geraten, ganz weit nach hinten gerutscht. Nun gut, Zeit hin oder her, den Schuh muss ich mir selbst anziehen, wenn man seine Freund/Bekanntschaften nicht regelmäßig pflegt.

Aber mein neuer Job, den ich am Anfang des Jahres begonnen habe, fordert mich sehr heraus. Es nimmt sehr viel Zeit in Anspruch und bin oftmals von morgens bis abends unterwegs. Aber meine Omis und Opis können nicht mehr wie sie wollen und sind auf Unterstützung angewiesen. Und mit Freude und Eifer bin ich immer dabei, sie alle glücklich zu machen. Ihre Haushalte sind tipptopp, ich wasche, putze, schrubbe, sauge, kaufe ein, trinke massenweise Kaffee, erfahre viele Dinge aus dem früheren Leben, wir lachen und reden viel, es gibt immer wieder Überraschungen, kein Tag ist wie der andere. Dann komme ich auch ziemlich kaputt nach Hause, aber ich bin dennoch glücklich. Mir macht die Arbeit Spaß und sehe, wie glücklich meine Omis und Opis sind. Ja, das sollen sie sein. Auf ihre letzten betagten Tage soll es ihnen noch gut gehen und lese jeden Wunsch ab. Allein schon ihre große Dankbarkeit erfüllt mich mit Liebe und Wärme.

Ich wünsche euch allen einen wunderschönen 1. Advent 🕯 und später dann viel Spaß bei meinem nächsten Post, den ich gleich vorbereiten werde. 👋🏼

@Pixabay

Es ist die Nachtigall

Nach dem ich mich seit Tagen wundere, wer da so laut singt und trällert, habe ich nun endlich herausgefunden, was für ein Vögelchen das ist. Ein kleines unscheinbares Vöglein, die Nachtigall, die so wunderbar in vielen verschiedenen Tonarten singt.

Gestern Nacht bin ich raus auf dem Balkon und habe seinem Gesang gelauscht. Am Ende des Videos hört ihr diesen lang gezogenen Ton, den finde ich am Tollsten.

Was trällert denn da nur?

Tag und Nacht trällert ein Vöglein am Balkon gegenüber in den dichten Bäumen sein Liedchen. Es singt und zwitschert, piepst und pfeift in allen Tönen. Ich frag‘ mich, was das für ein Vogel ist. Es ist so laut, sein Trällern hallt durch die ganze Gegend. Morgens in aller Früh pfeift er los, das den ganzen Tag bis in die Nacht hinein. Auch jetzt, nachts halb 12, alles schläft, ringsum herrscht Stille. Kein Vogel zwitschert, kein Auto fährt, weit und breit keine Menschen und nur dieser eine Vogel trällert in allen Tönen, kurze Töne , lange Töne, hoch und tief, singt und singt…ja, wird der denn nicht müde?

Oder hat irgendjemand irgend so ein Gerät in den Baum gehängt?

Weißt von euch jemand, was für ein Vöglein das nur ist, dass Tag und Nacht singt?